Die franziskanische Woche 2015

Vom 27.09.2015 bis zum 04.10.2015 gab es rund um die Klosterkirche St. Suitbertus viele Möglichkeiten, dem Hl. Franziskus und seinem Leben auf die Spur zu kommen.

altLeben in Brüderlichkeit und Gemeinschaft: „Wer ist mir Bruder und Schwester?“
Franziskus nennt alle Geschöpfe seine Brüder und Schwestern. Davon singt der Sonnengesang. Eindrucksvoll erlebten die Besucher im stimmungsvoll erleuchteten Kirchenraum am Dienstag, den 29.9. die Musikalische Lesung: Bruder Sonne, Schwester Mond-Gebete und Briefe des Hl. Franz von Assisi (auch) an Papst Franziskus. Bernd Spehl spielte mittelalterliche Klänge auf Klarinette und Saxophon. Bilder der Landschaft um Assisi führten die Besucher in die Welt des Hl. Franz ein. Wie aktuell die Worte des Heiligen sind, las Martin Mölder aus den Briefen eines anonymen Schreibers, der Papst Franziskus auf die Werte der Gesinnung aufmerksam macht. Auch die Besucher kamen zum Nachdenken.

 


Leben aus der Stille: „Höchster, glorreicher Gott, erleuchte die Finsternis meines Herzens und schenke mir rechten Glauben, gefestigte Hoffnung und vollendete Liebe. Gib mir Herr das rechte Empfinden und Erkennen, damit ich deinen heiligen und wahrhaften Auftrag erfülle.“
altAm Mittwoch, den 30.9. konnten Kinder und Erwachsene in der Kirche einen Stationsweg gehen und mitgestalten. So entstanden bemalte Kerzen, Legekreuze und ein Gemeinschaftsbild. Gebets- und Segenswünsche konnte man in eine Klagemauer stecken. Zum Verweilen lud auch die Leseecke ein.

Leben nach dem Evangelium und Leben in Vertrauen auf Gott:
Franziskus Vertrauen auf Gott spiegelt sich in seinem Lobpreis vor allem im Sonnengesang wider. Am Donnerstag, den 1.10. fand sich ein Projektchor im Atrium ein. Mit Renate und Wolfgang Siegert wurden Lieder eingeübt. Der Familiengottesdienst am 18.10.15 um 10.30 Uhr wird dann mit diesen Liedern gestaltet.

Leben unter dem Kreuz: „Soziales Engagement wie Franziskus“.
Bei einem Vortrag am Freitag, den 2.10.15 über das Leben des Albert Schweizer, fanden die Besucher eindrucksvolle Parallelen zur Frage nach dem Sinn des Lebens. Auch Albert Schweizer stellte sein Wirken ganz in den Dienst am Menschen.

Leben in froher Gemeinschaft: „Sei gepriesen für alle deine Werke...“
altAm Samstag, den 3. Oktober fanden sich wieder viele Tierfreunde zur Tiersegnung auf der Gemeindewiese ein. Nachdem sich alle Menschen und Hunde begrüßt hatten, wurden sie in einer Andacht gesegnet. Danach war bei bestem Wetter noch die Möglichkeit zum geselligen Beisammensein.
Den Höhepunkt der Festwoche bildete dann das Transitusgebet am Abend des 3. Oktobers. Die Klostergemeinschaft gedenkt mit der Gemeinde der Todesstunde des Hl. Franziskus. Am Sonntag, den 4. Oktober feierte die Gemeinde im Gottesdienst um 10.30 Uhr das Abschlussfest. Auch die frisch gereinigte Orgel erklang nun wieder in vollem Klang.
altNach dem Gottesdienst blieben viele Zuhörer zu einer Orgel-Matinee. Höhepunkt war die Variation über den Sonnengesang. Hier spielten die drei Organisten: Ansgar Wallenhorst, Christian Siegert und Max Pocha gemeinsam zu 6 Händen. Mit herzlichem Applaus wurde die Leistung belohnt.

Für den Gemeindeausschuss
Angela Leineweber

Eine kleine Bildergalerie ist hier zu finden.


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