Franziskanische Woche

sts franziskusstatueIn diesen Tagen wurde ich häufig gefragt: "Hattet ihr mit der franziskanischen Woche Erfolg? Es war doch so viel los, Ratingen Festival, Erntedankfest in St. Peter und Paul, verlängertes Wochenende... wer soll denn da überhaupt kommen? Ihr macht euch so viel Mühe für Nichts und wieder Nichts. Lasst es doch lieber sein, bringt doch nichts."

Mich machten die Fragen nachdenklich, was ist überhaupt Erfolg? Ist Erfolg hunderte Leute zu begeistern? Lässt es sich überhaupt in Zahlen ausdrücken? Machen wir uns tatsächlich Arbeit für Nichts?
Hunderte Leute kommen sicherlich nicht, um sich mit ihrem Glauben auseinander zu setzen. Wenn wir das erwarten, können wir gleich einpacken. Unsere Intention die franziskanische Woche auf die Beine zu stellen, ist viel mehr, unseren Glauben und das geprägt sein durch die franziskanische Gemeinschaft, weiter zu geben und allen Menschen, besonders unserer Pfarrgemeinde, die Möglichkeit zu geben, sich mit ihrem Glauben und mit Franziskus auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen – Gott zu begegnen.

Ja, und das war ein Erfolg. So kam zum Bildvortrag Pilgerweg nach Assisi ein Ehepaar aus Solingen, die überlegten, diesen Weg auch einmal zu gehen. Eine Familie aus Köln fand Anregung in unserem Impulsweg und überlegt, wie sie das in ihrer Pfarrgemeinde umsetzen kann. Zur Freude der Gottesdienstbesucher gestaltete der Projektchor mit den eingeübten franziskanischen Liedern die Erntedankmesse. Es war ein fast überschwänglich fröhlicher Dank an Gott zu spüren. Die Tierbesitzer freuten sich über den Segen für ihre lieben Hausgenossen und beim anschließenden Klosterfest blieb immer noch Zeit für Gespräche miteinander.
Gänsehaut pur durften alle erfahren, die mit den Klosterbrüdern zusammen, Franziskus Tod gedachten. Am Schluss des Transitus wurde der Aaronitsche Segen gemeinsam von allen Klosterbrüdern in polnischer Sprache über die Gemeinde gesungen.
Im Hochamt zur Feier des heiligen Franziskus am nächsten Tag wurde der Geruchssinn angeregt. Die neuen Weihrauchfässer, die die Krakauer Klostergemeinschaft anlässlich ihrer 30-jährigen Präsenz in St. Suitbertus von der Gemeinde geschenkt bekamen, wurden gesegnet und mit viel Weihrauch in Dienst genommen.

So freue ich mich, auch im nächsten Jahr (25.09.2017 – 04.10.2017) die franziskanische Woche mitzugestalten und hoffe auf Menschen zu treffen, die sich neugierig auf die Angebote einlassen und von Gott berührt werden – dies ist eine Erfolgsgeschichte.

Text: Für das Vorbereitungsteam, Ute Bohn

Bilder sind in der Bildergalerie zu finden.

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