altLiebe Schwestern und Brüder,

zum ersten Mal darf ich zusammen mit Ihnen in unserer Pfarrei Peter und Paul das Weihnachtsfest feiern. Seit Mitte März bin ich nun bei Ihnen als Pastor tätig, und so möchte ich mit meinem Weihnachtsbrief ein wenig innere Rückschau auf meine ersten Monate in unserer Pfarrei halten.

Als ich im letzten Jahr erfuhr, dass ich der neue Pastor von Peter und Paul sein werde, überkam mich Freude, Dankbarkeit und auch ein wenig Angst. Werde ich den vielen unterschiedlichen Menschen in ihren verschiedensten Lebenssituationen gerecht werden? Werde ich genügend Kraft haben, um auf der einen Seite viel zu geben und auf der anderen Seite das Ein oder Andere einstecken zu können? Nicht selten hatte ich in den letzten Monaten den Eindruck, dieser Anforderung nicht gerecht zu werden. Manches blieb liegen, nicht alles konnte getan werden. Hier und da habe ich vielleicht schon den Ein oder Anderen enttäuscht, was mir leid tut, und manchmal vielleicht dennoch auch wichtig ist. Anderes wiederum ist mir dann vielleicht doch auch gelungen.

Doch warum habe ich „Ja“ zu dieser Aufgabe gesagt? Weil mir klar war, dass ich weder alleine, noch als perfekte Person nach Ratingen kommen werde. In meiner Jugend spürte ich immer mehr, dass die Welt ohne Gott nicht aufgeht, dass mein Leben ohne ihn keinen Sinn macht, dass ich mich ohne seinen Zuspruch selber nicht annehmen konnte, vielmehr noch, dass er an mich glaubt. Deshalb wollte ich Priester und Seelsorger werden. Diese Erfahrungen wollte ich mit anderen teilen, diese Hoffnung als Suchender und Hörender in das Leben der Menschen hineinsprechen. Das ist immer noch und immer mehr meine Triebfeder.

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Am Freitag, 27. Juni, wurde Diakon Torsten Hohmann mit sechs weiteren Weihekandidaten im Kölner Dom von Weihbischof Manfred Melzer durch Handauflegung zum Priester geweiht. Am Sonntag, 29. Juni, um 10.30 Uhr feierte der Neupriester in seiner Heimatpfarrei St. Suitbertus seine erste Heilige Messe nach der Weihe, seine „Primizmesse“. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Gospelchor und Instrumentalsolisten unter Leitung von Wolfgang Siegert gestaltet. Auch die Gemeinde sang kräftig mit.

In St. Suitbertus ist Torsten Hohmann – Jg. 1967 – aufgewachsen, hier war er Messdiener, Jugendgruppenleiter, Lektor und Mitglied im Pfarrgemeinderat. Zahlreiche Gläubige aus seiner Heimatgemeinde, aber auch aus den anderen Gemeinden der Pfarrei und aus den Gemeinden, in denen er als Diakon wirkte, nahmen an dem festlichen Gottesdienst teil. Mit ihm feierten Pastor Daniel Schilling, Pater Darius, Pfarrer Alfons Demand, der auch die Festpredigt hielt, ein befreundeter Pater aus Flühli und weitere Priester und Diakone gemeinsam den Festgottesdienst.

Über den neuen Pfarrgemeinderat teilt Pastor Schilling in den Pfarrnachrichen mit:

Liebe Gemeindemitglieder, der neue Pfarrgemeinderat hat sich letzte Woche zur konstituierenden
Sitzung getroffen, aus der folgende Personalien hervorgehen. Frau Ellen Naue ist die neue Pfarrgemeinderatsvorsitzende. Ihr Stellvertreter ist Herr Bernhard Wiedmer. An dieser Stelle möchte ich noch einmal von Herzen Frau Ursula Theißen für ihren 25 jährigen Dienst als PGR-Vorsitzende danken. Ich freue mich, dass sie auch in Zukunft dem PGR angehören wird. Im Vorstand sind nun Frau Naue, Herr Wiedmer, Frau Bohn, Frau Dr. Künzel und ich als Pastor. Herr Lehmacher wird der Vertreter des
PGR´s im Kirchenvorstand sein. Hier darf ich auch Frau Schüppler noch einmal für ihren jahrelangen Dienst danken.

Für die Ortsauschüsse sind folgende Personen berufen: Frau Seufert für Herz Jesu, Frau Althoff für
Peter und Paul, Frau Schmidt für St. Jacobus und Herr Kaspari für St. Suitbertus.

Drei Personen habe ich zu den gewählten und geborenen Mitgliedern in den PGR berufen. Frau Walburga von Guretzky, Herrn Lukas Leineweber und Frau Steffi Schäper. Ich freue mich sehr über die Bereitschaft der berufenen Mitglieder, sich im neuen Pfarrgemeinderat zu engagieren.

Ich gratuliere allen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates zu ihren neuen Ämtern und wünsche uns allen Gottes Segen und seinen guten Geist, auf dass wir unsere Pfarrei St. Peter und Paul in eine verheißungsvolle Zukunft führen.

Ihr Pastor Daniel Schilling

Als Nachfolger von Frau Sander ist Herr Dörfer von der Zentralrendantur Mettmann als Verwaltungsreferent für unsere Kirchengemeinde eingesetzt worden. Er wird jeden Donnerstag im Pfarrbüro ansprechbar sein und ist an den übrigen Werktagen in der Zentralrendantur unter 02104/5070-153 zu erreichen. Der Kirchenvorstand freut sich auf die Zusammenarbeit und wünscht Herrn Dörfer einen guten Start in St. Peter und Paul.
Dirk Künzel

altWer die Kirche St. Jacobus d. Ä. betritt, trifft in der Turmhalle auf den Taufbrunnen. Bislang ist er nur mit einem einfachen vorläufigen Deckel verschlossen. Inzwischen hat der Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim einen Deckel gestaltet; er ist bereits gegossen und wird in der Osternacht feierlich eingeweiht werden.

Der Deckel zeigt die Figur des hl. Jakobus - sitzend, und doch zum Aufbruch bereit - sowie Reliefs mit die Szenen aus seinem Leben, wie es die Legende überliefert hat. Auch wenn eine Legende kein historischer Bericht ist, so kommen in ihr doch menschliche Erfahrungen zum Ausdruck, die immer neu gemacht worden sind und immer wieder gemacht werden.

Am 22. März wurden die ersten Bilder vom Aufbrunnen im Gottesdienst gezeigt und erläutert; weiter geht es am 12. April um 18.30 Uhr. - Lesen und sehen Sie mehr auf der Jacobus-Website!

Hinweis

Für Veröffentlichungen in den Pfarrnachrichten, auf dieser Internetseite und in der Presse ist der Sachausschuss für Kommunikation zuständig - erreichbar unter:
oeffentlichkeitsarbeit@st-peterundpaul.de

Termine in der Pfarrei