Dienstag, 21. April 2015, 20.00 Uhr zum letzten Mal: Beten mit den Augen - das „Vaterunser“ in Bildern

altKein Gebet gibt es, das so bekannt ist wie das Vaterunser. Auch Menschen, die kaum ein Gebet auswendig sprechen könnendas Vaterunser kennen die meisten. Aber was bedeutet es, von Gott als dem Vater zu reden? Was sagt uns ein Name? Welche Namen hat Gott? Und wie kann man seinen Namen „heiligen“?

Das sind einige der Fragen, die im Rahmen der ReiheBeten mit den Augendas Vaterunser in Bildern“ gestellt werden. Beantworten soll sie jeder selber, aber das Team „Neue Wege“ unserer Pfarrei bietet Hilfen zur Antwort an. An jedem Dienstag der Fastenzeit steht eine Bitte des Gebets des Herrn – so wird das Vaterunser auch genannt, weil es von Jesus selber gebetet wurdeim Mittelpunkt.

Am 3. März war es die Bitte „Geheiligt werde dein Name“. Etwa 50 Besucherinnen und Besucher war in unsere Pfarrkirche gekommen. Vier Mitglieder des Vorbereitungsteams führten in das Thema ein und forderten die Besucher auf, sich auszutauschen über ihren eigenen Namen: wie es dazu gekommen ist, dass sie so heißen, was er Ihnen bedeutet, ob sie gern diesen Namen tragen. Danach wurden die Namen Gottes vorgestellt und erläutert: Jahwe, der „Ich bin da“, Höchster, Adonaj, Vater, Abba…

altTrotz aller Inhalte, die vorgetragen oder miteinander ausgetauscht wurden, war der Abend kein Bildungsabend oder gar Unterricht. Das lag zum einen an Christoph Schmitz, der mit seinem Gitarrenspiel wesentlich zur Atmosphäre des Abends beitrugzum andern an der Grafik von Andreas Felger.

Die Grafik ist unterhalb dieses Textes zu sehen; das Wort in der Mitte, in hebräischen Buchstaben geschrieben lautet אדני - „Adonaj“. Es bedeutet „ mein Herr“ und ist einer der „Ersatznamen“ für Gott, wenn man den eigentlichen Namen Gottes aus Ehrfurcht nicht aussprechen will. Dankenswerterweise versuchte das Team nicht, das Bild den Betrachtern „vorzudeuten“: Die Betrachter bekamen Anregungen, gute Anregungen, doch was das Bild jedem sagte und sagen konnte, das konnte und sollte jeder mit seinen Augen, mit seinen Gedanken und auf dem Hintergrund seiner persönlichen Lebensgeschichte herausfinden.

Etwa dreiviertel Stunde dauerte der gemeinsame Teil des Abends. Im Anschluss danach konnte, wer wollte, sich mit anderen bei Tee und Brot in der Turmhalle der Kirche über die gewonnenen Eindrücke austauschen.

altDer letzte Abend der Reihe findet am Dienstag, dem 21. April, um 20.00 Uhr in St. Peter und Paul statt. Thema ist das Wort, das das Vaterunser beschließt: das "Ja, so soll es sein", das "Amen".


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