3. Advent: Adventssingen der jungen Chöre

altNicht alle Plätze unserer Pfarrkirche gestatten einen Blick auf den Chorraum. Aber als am Sonntagnachmittag unsere jungen Chöre in die Pfarrkirche einzogen, gab es keinen einzigen freien Platz mehr, der es erlaubte, den Gesängen nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit den Augen zu folgen. Junge Menschen kamen, Eltern mit ihren Kindern, viele Ältere; auch Frauen und Männer, die auf den Rollstuhl angewiesen waren, ließen sich in unsere Pfarrkirche begleitenweil sie eine Stunde des Trostes und der Hoffnung erwarteten.

altUnd nicht weniger schenkten die Sängerinnen und Sänger unserer „Chorfamilie“ den Besuchern. Leider konnten manche Gruppen, die im vorigen Jahr mitgewirkt hatten, diesmal nicht dabei sein – wenn in einem Jugendblasorchester sieben von zehn Spielern mit einem Mal eine Zahnspange tragen müssen, dann können sie ihren Instrument keinen schönen Klang mehr entlocken - , aber die Schola juvenalis, die Mädchenkantorei und die Jungenschola konnten auch allein ein wunderbares Programm bestreiten; außerdem wirkte der Kirchenchor bei manchen Liedern mit. Die Leitung hatten Patrick Johansson, Christian Siegert und Ansgar Wallenhorst.

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„Cantemus in viis Domini“, „Singen wir auf den Wegen des Herrn!“: das war der Gesangsruf, mit dem etwa 25 Sängerinnen und Sänger durch den Mittelgang einzogen. Kerzen trugen sie in den Händen, die dann auf die Chorschranken gestellt wurden und während des Singens leuchteten. Gemeindelieder folgten, mehrstimmig ergänzt durch den Kirchenchor, Gesänge der Schola Juvenalis und der vereinigten jungen Chöre. „Maria durch ein Dornwald ging“, „Kündet allen in der Not“ und „Tochter Zion“ waren nur einige der Lieder, die so vertraut sind und doch immer wieder neu anrühren – dazu so großartig gesungen, dass auch der Art der Darbietung immer wieder begeisterte.

altEine Besonderheit waren zwei Gesänge aus dem neuen Gotteslob, mit Unterstützung des Chores als Gemeindelieder gesungen: Während in manchen Bistümern das neue Gesangbuch bereits eingeführt ist, wird bei uns aufgrund von Problemen bei Papier und Druck die Einführung erst zum Pfingstfest 2014 erfolgen. „Wir ziehen vor die Tore der Stadt“ war eines der Lieder: Wenn dies Lied beispielhaft ist auch für andere neue Gesänge, so darf man sich auf den „Advent“ des neuen Gotteslob freuen.

Wie die Sängerinnen und Sänger mit brennenden Kerzen einzogen, so zogen sie auch aus. Langer und begeisterter Beifall dankte ihnen ihren Einsatz. An den Ausgängen traf man sie wieder: mit einem Körbchen in der Hand, in das sie eine Spende für Adveniat, für die Menschen in Lateinamerika, erbaten.

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Wollen Sie die Schola juvenalis sehen und einen ihrer Gesänge, das "Rorate coeli desuper", hören? Klicken Sie auf die Mitte des folgenden Bildes bzw. links unten auf das Startsymbol!

Weitere und größere Fotos finden Sie in einer Bildergalerie; klicken Sie hier! | Josef Pietron

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