Die Segnung der Gräber unserer Verstorbenen

altAuch in diesem Jahr versammelten sich Frauen und Männer, mit ihnen auch viele Kinder auf den Ratinger Friedhöfen zur Gräbersegnungselbstverständlich auf den zwei katholischen Friedhöfen unserer Pfarrei, aber auch auf dem größten städtischen Friedhof, dem Waldfriedhof: Das Weihwasser, mit dem die Verstorbenen zu Beginn ihres Lebens getauft worden waren, wurde noch einmal auf ihr Grab gesprengt: Sie gehörten Gott an, er hat sie beim Namen gerufen, und sie sind sein.

Auf dem katholischen Friedhof in Ratingen-Mitte wurde die Feier von der Gemeinde Peter und Paul vorbereitet, in Homberg von der Gemeinde St. Jacobus. Für die Vorbereitung und Durchführung der Gräbersegnung auf dem Waldfriedhof sorgen hingegen seit vielen Jahren die Gemeinden St. Suitbertus und Herz Jesu.

Pater Peter eröffnete die Feier der Gräbersegnung in der Friedhofskapelle. Von dort führte der Weg zu drei weiteren Stationen: zum Gräberfeld für die Kriegstoten, zum Gräberfeld, auf die Asche von Menschen beigesetzt ist, deren Namen auf einer Stele stehen, in manchen Fällen auch gar nicht genannt sind, und zu dem Gräberfeld, auf dem tot- oder fehlgeborene Kinder beigesetzt sind. Danach konnte jeder mit einer gesegneten Kerze zu dem Grab der eigenen Angehörigen gehen. Jeder Mensch hat vor Gott einen Namen; jeder Mensch ist es wert, in Erinnerung zu bleiben.

Am Allerheiligenfest hieß es zu Beginn des Hochgebetes: "Heute schauen wir deine heilige Stadt, unsere Heimat, das neue Jerusalem. Dort loben dich auf ewig die verherrlichten Glieder der Kirche, unsere Brüder und Schwestern, die schon zur Vollendung gelangt sind. Dorthin pilgern auch wir im Glauben ... und gehen freudig dem Ziel der Verheißung entgegen": Allerheiligen ist das Fest der österlichen Hoffnung für die gesamte Kirche, für die Lebenden und für unsere Verstorbenen. Am Vorabend des Allerseelentages binden wir unsere Toten in diese Hoffnung ein. | Josef Pietron

altDie Fotos entstanden auf dem Waldfriedhof.


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