Weihnachtsmarkt rund um St. Peter und Paul

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Begonnen hatte alles im Jahr 2007: Damals beschloss der Pfarrgemeinderat – durchaus als Antwort auf den „großen“ Weihnachtsmarkt auf dem Ratinger Marktplatz – , einen alternativen, einen „christlichen“ Weihnachtsmarkt rund um unsere Pfarrkirche zu eröffnen. Im Folgejahr, dem Jahr 2008, erläuterte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Ursula Theißendas Konzept noch einmal: „Durch die Veränderungen unserer Gesellschaft ist Gott für viele unserer Mitmenschen weit in die Ferne gerückt. (...) Ist den Menschen noch bewusst, was an diesen Tagen gefeiert wird, dass Gott sich erniedrigt, um den Menschen gleich zu werden und als kleines Kind unter erbärmlichen Umständen zu uns auf die Welt kommt? Bereitet die Adventszeit noch darauf vor mit der Hektik der kommerziellen Weihnachtsmärkte, dem Run nach Geschenken, den Betriebsfeiern etc.? Wissen unsere Kinder noch, wer das "̕Christkindist? Wir möchten mit unserem Weihnachtsmarkt dazu beitragen, den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes den Menschen in Ratingen und besonders den Kindern wieder nahe zubringen. Die vielen sozialen Einrichtungen unserer Stadt, die sich in unseren mittlerweile neun Häuschen mit einbringen, zeigen deutlich die caritative Seite der Adventszeit. Und als Pfarrgemeinderat, der sich das Thema "Missionarische Kirche sein" als Projekt gewählt hat, können wir nur sagen: Es gibt wahrlich nichts Wichtigeres und Besseres zu tun!“ (vgl. die Eindrücke und Bilder vom Weihnachtsmarkt 2008).

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Links: das Häuschen der MessdienerRechtsder Luziataler; er wird verkauft zugunsten bedürftiger Ratinger Kinder.


In diesem Jahr nun gab es den fünften Weihnachtsmarkt rund um St. Peter und Paul. Vieles ist geblieben wie im ersten Jahr: In den Häuschen stellen soziale Organisationen und Einrichtungen ihre Arbeit vor und bieten selbst hergestellte (oder fair gehandelte) Waren an; Chor- und Instrumentalgruppen singen und spielen, die Kinder können basteln. Erbsen-, Kartoffel-, Linsen- und Goulaschsuppe schmecken noch immer phantastisch. Aus dem Vorlesezelt wurde bereits vor zwei Jahren ein Vorlesehäuschen. Neu sind natürlich die adventlichen Gedankenanstöße, die auf den Spruchtafeln zu lesen sind; einer davon heißt ganz einfach: „Mach’s wie Gott, werde Mensch!“

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Links: der Posaunenchor des CVJM. RechtsMittagszeit im Gemeinschaftszelt


Eine besondere Neuigkeit stellt in diesem Jahr das Gemeinschaftszelt dar, in dem die Kinder basteln und die Großen Kuchen essen, Kaffee trinken und die berühmten Suppen essen können: Es ist viel größer als in den Vorjahren, weiter, lichter, mit einem transparenten Dach und erlaubt einen wunderbaren Blick auf den Kirchturm und den „Adventskalender“ an der Vorderseite des Turms.


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Links: ein Blick ins Gemeinschaftszelt. Rechts: Ursula Theißen (Vorsitzende des Pfarrgemeinderats) und Pfarrer Bünnagel


Nicht neu war hingegen das Wetter. Da kann nichts mehr neu sein, da bislang alle Wetterlagen – von strahlend blauem Himmel über Dauerregen bis hin zu Glatteis – schon eingetreten sind. In diesem Jahr regnete es am Samstag, dem 3. Dezember; am Sonntag war der Himmel bedeckt. Am 10. und 11. Dezember hingegen war es zwar kalt, aber freundlich und sonnig. Der Namenspatron unserer Pfarrkirche scheint sich doch gewisser Verpflichtungen zu erinnern... ;-) | Josef Pietron


Unten: der Kirchturm von St. Peter und Paul - durch das regenbenetzte Dach des Gemeinschaftszeltes betrachtet.

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Hinweis

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