Benedikt Bünnagel - zehn Jahre Pfarrer in Ratingen

alt"Am Nachmittag des 23. November war es endlich soweit. Benedikt Bünnagel wurde von Dechant Kreuzberg im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in sein Neues Amt eingeführt. Neben zahlreichen Geistlichen aus der Umgebung waren auch ein paar 'Ehemalige' angereist, die schon einmal Dienst in St. Peter und Paul getan hatten. In der überfüllten Pfarrkirche herrschte eine angespannte Neugier, denn ein jeder wollte gerne wissen, wie sich der frische ernannte Pfarrer seine Arbeit hier in Ratingen vorstellt. Bei seiner Predigt ging er besonders auf die Stellung der Ehrenamtlichen ein und betonte, dass er auf ihre Mitarbeit hoffe. Von denen, die er jedoch bereits kennen gelernt hat, sei er angetan und das stimme ihn optimistisch für die Zukunft."

Wer sich im katholischen Ratingen auskennt, wird bemerkt haben, dass der Text nicht im Jahr 2012 geschrieben sein kann. In der Tat: Er stammt aus dem Jahr 2002; Michael Lepper hat ihn für "Forum Kirche" verfasst, dem damaligen Pfarrbrief für die noch eigenständigen Pfarreien  St. Peter und Paul und Herz Jesu. Von heute stammen könnten allerdings die Worte Pfarrer Bünnagels zur Bedeutung der Ehrenamtlichen - es zeigt, wie sehr er sich in seinen Grundanschauungen über das, was Gemeinde ausmacht, in der Hochschätzung derer, die ehrenamtlich am Aufbau einer Gemeinde mitarbeiten, treu geblieben ist.

Am Sonntag, dem 24. November, jährte es sich - fast auf den Tag genau - zum zehnten Mal, dass Benedikt Bünnagel als Pfarrer in St. Peter und Paul eingeführt wurde; eine Woche später wurde er auch als Pfarrer der damals noch selbständigen Pfarrei St. Jacobus d. Ä. begrüßt. Pfarrer von St. Suitbertus und Herz Jesu wurde er erst durch den Zusammenschluss der vier Pfarreien von Ratingen-Mitte und Homberg im Jahr 2006.

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Ursula Theißen, nahm es zum Anlass, Pfarrer Bünnagel Dank zu sagen. Am Ende des Gottesdienstes zum Christkönigsfest - über die kirchenmusikalische Seite folgt ein gesonderter Bericht - ergriff sie das Wort, dankte ihm für die Arbeit der vergangenen zehn Jahre und wünschte ihm, der Pfarrei St. Peter und Paul und ihren vier Gemeinden für die Zukunft Gottes Segen. Als Geschenk überreichte sie ihm eine Gabe, die gleichermaßen zu ihm wie zum musikalischen Rahmen des Gottesdienstes passte: einen Engel aus dem Erzgebirge, der am Orgeltisch sitzt und dort musiziert zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen.

Der laute und lang anhaltende Beifall der Kirchenbesucher zeigte, wie sehr Frau Theißen die richtigen Worte gefunden hatte und nicht nur in ihrem eigenen Namen, sondern im Namen der ganzen Pfarrei gesprochen hatte. | Josef Pietron

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