Flurprozession in Homberg

jac Flurprozession 2016 012aEs war ein Abend, der wie geschaffen war für eine Prozession durch die Wiesen und Felder Hombergs; trocken war es und war, und die Abendsonne begleitete die Teilnehmer. Katholischer Tradition entsprechend machten sich etwa 100 Mitglieder unserer Pfarrei am Vorabend von Christi Himmelfahrt auf den Weg von St. Jacobus bis zum Hof Weyergraf.

„Trampelpfade“ war das Leitwort, unter dem die Vorbereitungsgruppe Texte und Lieder ausgewählt hatte. Vier Stationen gab es, bevor auf dem  Hof Weyergraf die Messer gefeiert wurde.

Die Texte und Lieder kreisten um das Thema Schöpfung, um Erde und Wasser, um die Vögel in der Luft und die Tiere im Wald, um Blumen und Bäume und bunte Schmetterlinge, denn „in der Schöpfung ist alles miteinander verbunden. Ein wunderbares Gewebe. Tausend feine Fäden verbinden Menschen mit Menschen und mit der ganzen Natur, mit den Wolken am Himmel und dem Wasser in den Seen, mit den Vögeln in der Luft und den Tieren im Wald, mit Blumen und Bäumen  und bunten Schmetterlingen, die, wie die Engel, unsere Welt mit dem Himmel verbinden. Geheimnisvoll in diesem wunderbaren Gewebe ist Gott gegenwärtig“: so hieß es im ersten der Texte.

Angekommen m Hof Weyergraf, feierte man dort gemeinsam die hl. Messe. Der Chor TAKTvoll war dabei und ließ neben der Schönheit der Natur auch die Schönheit menschlicher Stimmen erfahren. Und – für Homberg bedarf es eigentlich keiner Erwähnung – selbstverständlich ging aß und trank man noch gemeinsam und hatte viel Zeit für Gespräche.



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Weitere Bilder - auch mit Vögeln des Himmes und Tieren des Feldes - finden Sie in einer Bildergalerie. Sämtliche Bilder machte Heribert Hennemann.

Unterwegs sein,
dem Leben auf der Spur bleiben,
nach Spuren suchen,
sie finden, lesen und deuten lernen.
Ihnen Vertrauen schenken, manchmal auch
Vorgespurtem ein Stückweit folgen.


In Spuren wandeln, manche als zu groß,
andere als zu eng erfahren.
Schließlich immer feineren Spürsinn entwickeln,
 den eigenen Spuren trauen,
auch manchmal neben der Spur sein dürfen,
aber nie die Gewissheit verlieren
dereinst nicht spurlos zu verschwinden,
sondern Lebensspuren zu hinterlassen,
unverwechselbar
in den Herzen und im Gedächtnis anderer.


(Text nach der Kommunion)

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