Fronleichnam 2016 - "Sicherheit und Zukunft in unserem Leben"

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Kein Fronleichnamsfest ohne Blumenteppich – das ist in Homberg seit vielen Jahren Tradition. So war auch in diesem Jahr eine Gruppe von Frauen am Morgen in aller Frühe aufgestanden, um einen wunderbaren Teppich in die Kirche zu legen – der Mittelgang war so prächtig mit Farn und bunten Blüten geschmückt, dass viele Kirchenbesucher sich zunächst gar nicht trauten, in die Bänke zu gehen, und auch die Altarstufen waren mit einer vorwiegend in Rot gehaltenen Komposition zum Thema Brot und Wein geschmückt.

Pater Staszek nannte als Thema der diesjährigen Prozession „Sicherheit und Zukunft in unserem Leben“; wie im Vorjahr waren es vier Altäre, an denen der Weg vorbeiführte. Den ersten Altar „hörte“ man bereits während der Messe: die Kinder der Kinderkirche und ihre Eltern hatten ihn gemeinsam mit Katharina Ramrath gedeckt, dazu noch einen bunten Blumenteppich vorbereitet.

Von den Kindern ging es zu den älteren Menschen, die im Wichernheim wohnen. Viele der Bewohner erwarteten auf dem Platz vor Haus Wichern bereits die Prozession und den Segen, den Pater Staszek ihnen zusprach.



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Ein ganz besonderer Ort für einen Altar der Fronleichnamsprozession war freilich die dritte Station. „Sicherheit und Zukunft in unserem Leben“ war das Leitwort des diesjährigen Festes – und so war das nächste Ziel das Feuerwehrhaus. Nicht nur die Mitglieder der Homberger Freiwilligen Feuerwehr begrüßten die Prozessionsteilnehmer; auch zwei Löschfahrzeuge zogen die Blicke auf sich. Und das Wasser wurde diesmal nicht als Löschwasser eingesetzt, sondern als Segenswasser: als Bitte an Gott, dass ER die Arbeit derer, die ihre ganze Kraft einsetzen, um andere zu retten, mit wachsamen Augen und hilfreicher Hand anschaut.

Der Weg zur vierten und letzten Station war nicht weit: Ein Garagenplatz an der Eichenstraße - mitten im Wohngebiet in Homberg-Süd. Von weitem lockten schon der große Topf mit leckerer Erbsensuppe und der Stand mit kühlen Getränken. Doch zuvor gab es den vierten Segen über all die Menschen, die in Homberg wohnen – und einen Dank an alle, die zum Gelingen des Festtags beigetragen hatten - nicht zuletzt an Peter Kohl, den (auch) für Homberg zuständigen Bezirksbeamten der Ratinger Polizei. | Josef Pietron

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