Gemeinsam unterwegs ….

… in diesem Jahr nach Münster !

5 Gotteshäuser in 4 Bistümernunser Reisetagebuch der letzten 5 Jahre!

35 große und kleine Pilger machten sich in diesem Jahr auf den Weg nach Münster.
Bei schönstem Sommerwetter, mit allerlei Proviant und noch mehr guter Laune reisten wir, wie in jedem Jahr, mit dem Zug. In zwei unser Mitreisenden, ehemaliger Münsteraner Studenten, hatten wir unsere eigenen Stadtführer gefunden.

Übrigens, Münster ist eine Stadt der Superlative: Fahrradfreundlichste-, kinderfreundlichste- und leiseste Stadt Deutschlands sowie eine Stadt der Wissenschaft mit mehr als 50.000 Studenten an 8 Hochschulen!

Nach einem Picknick auf einem schattigen Spielplatz gingen wir durch die wieder aufgebaute historische Altstadt. Münster gehörte während des zweiten Weltkrieges zu den stärksten zerstörten Städten Deutschlands. Die prächtigen Kaufmannshäuser am Prinzipalmarkt zeugen von der Zeit der Hanse. Kirchen prägten schon früh das Stadtbild Münsters, auch das „nordische Rom“ genannt.
Wir schauten uns zunächst St. Ludgeri an. Sie wurde nach dem ersten Bischof von Münster benannt. Der Hl. Ludger wurde 805 geweiht, die erste protestantische Gemeinde gründete sich erst 1803.

55% der Münsteraner sind katholisch. Im Volksmund gibt es übrigens drei weitere Todsünden: evangelisch, kein Fahrradfahren und zugereist!

Über den großen Wochenmarkt ging es nun ins „Paradies“, einer Vorhalle im Westquerschiff des Paulus-Doms. Dort ging es nun in zwei Gruppen los, mit Domführern den frisch restaurierten Dom kennen zu lernen. Eine astronomische Uhr, einen Orgel-Vogel, die Bischhofsgräberwir bekamen viel zu sehen. Wir hörten aber auch über Clemens August Graf von Galen. Sein Widerstand gegen die Nationalsozialisten wurde durch seine berühmten drei kritischen Predigten weit über die Grenzen des Landes bekannt.

Börne und Wilsberg trafen wir zwar nicht, doch unser ehemaliger Dechant Msgr. Christian Kreuzberg schaute sich die Bischhofskirche ebenfalls an.

Nach dem traditionellem Besuch eines Eis-Cafes machten wir uns, doch ein wenig müde, auf den Heimweg. Am frühen Abend kehrten wir nach einem wunderschönen gemeinsam verbrachten Tag nach Ratingen zurück.

Auch im nächsten Jahr wollen wir uns wieder gemeinsam auf den Weg machen!

Britta Averdick - Fotos: Frank Bettermann


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