Beginnend mit dem Kreuzweg durch die Stadt, begehen wir die Feiern der Kar - und Osterzeit. Am Freitag vor Palmsonntag um 19.00 Uhr startet der Kreuzweg in der Herz Jesu Kirche.
Das Thema: der Kreuzweg des „ Guten Lebens“ im Jahr 2018 nimmt die Anliegen der Menschen mit ins Gebet
An sechs Stationen bedenken wir den Leidensweg Jesu und ziehen mit einem großen Kreuz entlang der historischen Fußfälle durch die Ratinger Innenstadt bis nach St. Peter und Paul.
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Die drei österlichen Tage vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und von der Auferstehung
Gründonnerstag die Messe vom letzten Abendmahl mit der Einsetzung der hl Eucharistie erinnert uns an Jesu Worte:“ Das ist mein Leib und mein Blut, das für euch hingegeben wird, für das Leben der Welt.“
Mit der Einladung zur Fußwaschung lädt Jesus uns ein seinem Beispiel zu folgen im Dienst am Nächsten.
Am Ende der Messe wird das Allerheiligste in die Marienkapelle übertragen. Dort wachen und beten die Gläubigen wie einst Jesus am Ölberg.
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Am Karfreitag gedenken wir der Todesstunde Jesu mit der Feier der Liturgie. Die Kinder beten einen eigenen Kreuzweg.
Die Osternacht am späten Abend des Karsamstages lässt uns an der Osterfreude teilhaben. Die neue Osterkerze und die Taufwasserweihe und die Eucharistiefeier sind das Zeichen für die Gegenwart unseres auferstandenen Herrn.
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Im Anschluss an die Osternacht trifft man sich noch bei Brot und Wein zur Agape im Atrium. Auf der Pfarrwiese brennt dann das Osterfeuer.

sts franziskusstatueIn diesen Tagen wurde ich häufig gefragt: "Hattet ihr mit der franziskanischen Woche Erfolg? Es war doch so viel los, Ratingen Festival, Erntedankfest in St. Peter und Paul, verlängertes Wochenende... wer soll denn da überhaupt kommen? Ihr macht euch so viel Mühe für Nichts und wieder Nichts. Lasst es doch lieber sein, bringt doch nichts."

Mich machten die Fragen nachdenklich, was ist überhaupt Erfolg? Ist Erfolg hunderte Leute zu begeistern? Lässt es sich überhaupt in Zahlen ausdrücken? Machen wir uns tatsächlich Arbeit für Nichts?
Hunderte Leute kommen sicherlich nicht, um sich mit ihrem Glauben auseinander zu setzen. Wenn wir das erwarten, können wir gleich einpacken. Unsere Intention die franziskanische Woche auf die Beine zu stellen, ist viel mehr, unseren Glauben und das geprägt sein durch die franziskanische Gemeinschaft, weiter zu geben und allen Menschen, besonders unserer Pfarrgemeinde, die Möglichkeit zu geben, sich mit ihrem Glauben und mit Franziskus auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen – Gott zu begegnen.

Ja, und das war ein Erfolg. So kam zum Bildvortrag Pilgerweg nach Assisi ein Ehepaar aus Solingen, die überlegten, diesen Weg auch einmal zu gehen. Eine Familie aus Köln fand Anregung in unserem Impulsweg und überlegt, wie sie das in ihrer Pfarrgemeinde umsetzen kann. Zur Freude der Gottesdienstbesucher gestaltete der Projektchor mit den eingeübten franziskanischen Liedern die Erntedankmesse. Es war ein fast überschwänglich fröhlicher Dank an Gott zu spüren. Die Tierbesitzer freuten sich über den Segen für ihre lieben Hausgenossen und beim anschließenden Klosterfest blieb immer noch Zeit für Gespräche miteinander.
Gänsehaut pur durften alle erfahren, die mit den Klosterbrüdern zusammen, Franziskus Tod gedachten. Am Schluss des Transitus wurde der Aaronitsche Segen gemeinsam von allen Klosterbrüdern in polnischer Sprache über die Gemeinde gesungen.
Im Hochamt zur Feier des heiligen Franziskus am nächsten Tag wurde der Geruchssinn angeregt. Die neuen Weihrauchfässer, die die Krakauer Klostergemeinschaft anlässlich ihrer 30-jährigen Präsenz in St. Suitbertus von der Gemeinde geschenkt bekamen, wurden gesegnet und mit viel Weihrauch in Dienst genommen.

So freue ich mich, auch im nächsten Jahr (25.09.2017 – 04.10.2017) die franziskanische Woche mitzugestalten und hoffe auf Menschen zu treffen, die sich neugierig auf die Angebote einlassen und von Gott berührt werden – dies ist eine Erfolgsgeschichte.

Text: Für das Vorbereitungsteam, Ute Bohn

Bilder sind in der Bildergalerie zu finden.

Gemeindefest_61Am ersten Wochenende im September herrscht rund um die Klosterkirche St. Suitbertus immer ein buntes Treiben. Denn es wird das Gemeindefest zum Patrozinium gefeiert.
An diesem Fest wurden in diesem Jahr auch die neuen Patres in Kloster und Seelsorgeteam feierlich begrüßt.

Gemeindefest_52Seit 30 Jahren wirken nun schon die Minoriten-Patres der Krakauer Provinz in Ratingen und Pater Gregor, Pater Wojciech, Pater Tomasz und Bruder Tomasz wurden herzlich willkommen geheißen.
Sie sind nun die neue Klostergemeinschaft  in St. Suitbertus mit Aufgaben für die Gesamtpfarrei.
Die neuen Mitarbeiter im Pastoralteam:  Gemeindereferent Ralf Gassen und die Kirchenmusikerin Maria Platis sowie der Verwaltungsleiter Jürgen Dörfer wurden ebenfalls mit herzlichem Applaus begrüßt.
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Dank vielen fleißigen Helfern wurde das Gemeindefest wieder eine schöne Begegnung zwischen Jung und Alt, Neuzugezogenen und Alteingesessenen. Für das leibliche Wohl war der Tisch gut gedeckt und auch die milden Spätsommertemperaturen lockten viele auf die Pfarrwiese. Der Sonntag begann zwar erst mit einem heftigen Schauer, aber dann war uns Petrus wieder gut gesonnen, sodass auch die Kinder auf der Spielwiese auf ihre Kosten kamen. Am Nachmittag füllte sich die Festwiese wieder mit hungrigen Kaffeegästen, denn selbstgebackener Kuchen auch aus der Klosterküche schmeckt immer noch am besten.
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Der Trödelmarkt und der Bücherflohmarkt sind am Sonntag immer der Publikumsmagnet und die gutsortierten Bücher und Edeltrödel fanden reißenden Absatz. Ein ganz besonderer Dank für die Helfer an dieser Stelle. Denn ihre Arbeit ist der Reingewinn unseres Festes der gerecht unter der Patengemeinde in Bolivien und Peru und unserer eigenen Gemeinde aufgeteilt wird.
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Es war ein gelungenes Fest, an dem die neue Klostergemeinschaft schon viele Kontakte knüpfen konnte und feststellen konnte, wie St. Suitbertus feiert.

Herzlichen Dank Allen, die geholfen haben und Allen, die mit gefeiert haben.

Weitere Bilder sind in der Galerie zu finden.

Für den Gemeindeausschuss
Angela Leineweber

Hinweis

Für Veröffentlichungen in den Pfarrnachrichten, auf dieser Internetseite und in der Presse ist der Sachausschuss für Kommunikation zuständig - erreichbar unter:
oeffentlichkeitsarbeit@st-peterundpaul.de