altIm Rahmen des Gemeindefestes Herz Jesu konnte der sanierte und umgestaltete Glockenturm gesegnet werden.

altAm 29. August 2015 war es endlich so weit: In der Vorabendmesse zu Beginn des Gemeindefestes wurden die neue Glockenstube von Herz Jesu und der sanierte Glockenturm feierlich von Pastor Daniel Schilling eingeweiht. Am Gottesdienst beteiligt waren auch Pater Peter und der Pfarrer der Evangelischen Friedenskirche Ratingen-Ost, Thomas Gerhold.

In der Kirche waren schon kurz nach 16 Uhr kaum noch freie Plätze. Zahlreiche Mitglieder der ganzen Pfarrei St. Peter und Paul kamen zusammen, um diesem Moment beizuwohnen.

In seiner Ansprache wies Pastor Schilling darauf hin, dass die Glocken von Herz Jesu nun durch die Glasscheiben zu sehen sind. Er verglich die sichtbaren Glocken mit dem sichtbaren Glauben. Sollte man seinen Glauben sichtbar machen? Dazu erzählte Pastor Schilling eine Geschichte aus seiner Kindheit:

Als er mit fünf Jahren bei seiner Großmutter in Wuppertal-Elberfeld war, hörte er die Glocken der St. Laurentius-Kirche läuten und wollte sie unbedingt sehen. So lief er unvermittelt dem Klang der Glocken nach, die aber irgendwann aufhörten zu läuten. Nun, die Glocken konnte er natürlich nicht sehen, aber dafür hatte er sich verlaufen. Mit Hilfe eines freundlichen Mannes kam er wieder zu seiner Großmutter, die glücklich war, ihn wieder zu haben.

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Im Februar 2013 wurden die ersten Schäden festgestellt, nun kann die von der Gemeinde sehnlich erwartete Sanierung endlich beginnen. Neben den reinen Instandsetzungsmaßnahmen wird die Glockenstube zukünftig an drei Seiten verglast und illuminiert. So kann die Herz-Jesu-Kirche nach Abschluß der Arbeiten in neuem Glanz weithin erstrahlen.

Zunächst war die Ursache der Schäden am Verblendmauerwerk und den Betonriegeln der Glockenstube zu klären, dann begannen die Planungs- und Genehmigungsmaßnahmen. Die Arbeiten werden am 13 April beginnen und voraussichtlich drei Monate dauern, Das Erzbistum Köln wird sich maßgeblich an den erwarteten Kosten beteiligen,

Während der Bauarbeiten kann an den Werktagen weder zu den Gottesdiensten noch zum Angelus geläutet werden. An den Wochenenden und Feiertagen sollen, soweit möglich, die Glocken wie gewohnt läuten.

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Viele von Ihnen sind vielleicht schon an dem Baugerüst vorbeigekommen, welches um den Glockenturm von Herz Jesu aufgestellt wurde, und haben sich über die Ursache Gedanken gemacht.

 

Am Glockenturm von Herz Jesu wurden in letzter Zeit nicht unerhebliche Bauschäden festgestellt, die dazu führten, dass sich Putz- und Mauerwerksteile bereits lösten.

Die Pfarrei St. Peter und Paul hat daraufhin ein Fachunternehmen mit einer gründlichen Untersuchung der gesamten Turmfläche beauftragt. Das Gutachten zeigt die verschiedensten Schäden auf, so dass zeitnahe Reparaturmaßnahmen zwingend notwendig werden (für Fachleute: korrodierte Bewehrungseisen, Risse im Verblendmauerwerk und an den Putz- und Betonkonstruktionen).

Die Pfarrei St. Peter und Paul wird mit finanzieller Unterstützung des Erzbistums Köln die erforderlichen Sanierungsarbeiten so schnell wie möglich durchführen lassen, damit das Gerüst bald wieder abgebaut werden kann und die Glocken von Herz Jesu wieder ihren Dienst in vollem Umfang aufnehmen können.

 

(Text: Wolfgang Danzeglocke/Alexandra Concellón)

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