jac Karneval2017 9439Pfarrkarneval in St. Jacobus – das hat Tradition. Angela Kaiser ist es, die seit vielen Jahren witzig und souverän durch den Abend führt – und DJ Gerd Dörner, der nie um den passenden Musiktitel verlegen ist.

Aber natürlich sind Angela Kaiser und Gerd Dörner nicht der ganze Abend. Nachdem die Tanzgruppe der Prinzengarde Blau-Weiss für einen fulminanten Einstieg gesorgt hatte, erschien schon das Ratinger Prinzenpaar Samuel I und Jacinta I – begleitet von den Schirmherren und dem ganzen Rakika-Team: eine Ehrung nicht nur für Homberg, sondern auch persönlich für Angela Kaiser und Rita Biedron-Hahn, die als Mitglied der „Brasseltruppe“ im Hintergrund umfassende Arbeit geleistet hatte.

jac Karneval2017 9365Das Trinchen aus Eggerscheidt (Kathrin Hoffmann) erzählte dann, wie es so mit dem Heiraten auf dem Lande aussieht, wie sie als Mädchen „marktfähig“ gemacht wurde und am Ende den passenden fand. Eine Tanzpause gab Gelegenheit umzuschalten – denn es bei einem Trommelwirbel erschien Nico Touglo mit seiner Trommelgruppe "Tahougan": neun Frauen und Männer zogen den ganzen Saal mit afrikanischen Rhythmen in ihren Bann.
Getanzt wird aber nicht nur bei der Prinzengarde Blau-Weiß, sondern auch bei der Prinzengarde Rot-Weiss: die 13-jährige Emily Vogel und der 16-jährige Timo Weiler führten Tänze vor, die die Grenze zur Akrobatik überschritten. Tosender Beifall, Tusch und natürlich auch einen Orden.

jac Karneval2017 9802Ein Tanz ganz besonderer Art folgte: Tänzer, besser: Tanzgestalten, blau, rot, gelb, grün bewegten sich über die Bühne: Dass das Kita-Team in den Überzügen steckte, offenbarten die Tänzer erst am Ende ihres (ersten...) Auftritts.
Natürlich gab es wieder Gelegenheit, selber zu tanzen – bis jetzt fünf Männer Bühne betraten – die „Hartzer“ – um eine Sinfonie aus Tanz, Spaß und Har(t)z vorzuführen, denn „niemals geht man so ganz“.

Und deshalb trat das Kita-Team auch noch einmal auf (leicht erweitert durch die Pfarrsekretärin) – fünf Frauen zeigten, wie sorgfältig und pfleglich Frauen sich zu duschen pflegten – und wie nachlässig dagegen die Männer. Angela Kaiser fand die richtigen Worte, da einige kleine Korrekturen anzubringen...

Am Ende wurden alle Mitwirkenden noch einmal auf die Bühne gebeten – nicht zuletzt die gesamte „Brasseltruppe“, ohne die es einen so gelungenen Abend nicht gegeben hätte.

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Viele waren es, die bei der 42. „Musik zum Advent“ in diesem Jahr mitwirkten; unten sind die im Einzelnen aufgeführt. Eine Musikgruppe sei jedoch hier schon zu Beginn erwähnt: „Die singende Gemeinde“. Denn wann immer am 1. Adventssonntag im Homberg Musik erklingt und Heinrich Arndt die Leitung hat, ist es niemals nur ein Konzert, das man besucht, sondern ein gemeinsames Singen. Der Kanon „Er ist die rechte Freudensonn | bringt mit sich lauter Freud und Wonn | Gelobet sei mein Gott“ war das Musikstück, das dreimal gemeinsam gesungen wurde und viele sicherlich auch auf dem Heimweg noch begleitete.

Die Musik zum Advent ist seit ihren Anfängen vor 42 Jahren ein Ereignis, zu dem sich Chöre und Musikgruppen beider Homberger Kirchengemeinden jährlich treffen – abwechselnd in der Christuskirche und der Jacobuskirche. Eigentlich wäre der Ort des Singens und Spielens in diesem Jahr die Christuskirche gewesen, doch wegen der Bauarbeiten anlässlich des Restaurierung der romantischen Orgel stand die Kirche in diesem Jahr nicht zur Verfügung, so dass sich alle Besucher in die kleinere katholische Kirche drängen mussten.

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jac Translatio2016 008HH

Am 7. November 2016 feierte die Jacobus-Gemeinde in Ratingen-Homberg zum 29. Mal ihr Translatiofest. Es erinnert an die Übertragung einer Jacobus-Reliquie am 7. November 1987 von Grevenbroich-Neukirchen nach Homberg. Das eigentliche Namensfest des heiligen Jacobus d.Ä. fällt regelmäßig in die Sommerferien, sodass das Patrozinium mittlerweile am 7. November begangen wird.

Üblicherweise bestimmen drei Elemente den Tag: Eine Tagespilgertour, der Festgottesdienst und die anschließende Feier im Jacobus-Saal.

In diesem Jahr führte die Tagespilgertour von Essen-Steele nach Essen- Werden auf einem Teil eines neu erschlossenen rheinischen Jakobsweges. 12 Pilgerfreunde hatten sich auf den Weg gemacht, nicht nur Homberger, sondern auch auswärtige Gäste.

Mit einem Pilgersegen in der Kirche St. Laurentius in Essen-Steele vor dem Hochaltar nahm die Tagespilgertour ihren Anfang. Leider hatte Petrus an diesem Tag nur nass-kalte Witterung vorgesehen. Der Weg entlang der Ruhr und am Baldeneysee entlang hatte dennoch seinen Reiz. Unterwegs fand sich Zeit, auch in der dem hl. Ägidius geweihten Klusenkapelle mit ihrem Fenster der vierzehn Nothelfer und der Luziuskirche in Essen-Werden Station zu machen. Zum Abschluss besuchten wir natürlich auch die Basilika St. Ludgerus für unserere Schlussmeditation. Dort konnten wir auch den Ludgerusschrein bewundern.

Zeitig kehrte die Pilgergruppe nach Homberg zurück. Man konnte sich noch für die Festmesse frisch machen und das Beiern der Glocken erleben. Die Festmesse zelebrierte unser ehemaliger Pfarrer Dr. Kurt-Peter Gertz zusammen mit dem für Homberg zuständigen Pater Tomasz. Mit der anschließenden Feier im Jacobus-Saal, die fleißige Helferinnen und Helfer vorbereitet hatten, endete ein ereignisreicher und harmonischer Tag. Im nächsten Jahr steht das 30jährige Jubiläum an. | Heribert Hennemann

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