altKein Gebet gibt es, das so bekannt ist wie das Vaterunser. Auch Menschen, die kaum ein Gebet auswendig sprechen könnendas Vaterunser kennen die meisten. Aber was bedeutet es, von Gott als dem Vater zu reden? Was sagt uns ein Name? Welche Namen hat Gott? Und wie kann man seinen Namen „heiligen“?

Das sind einige der Fragen, die im Rahmen der ReiheBeten mit den Augendas Vaterunser in Bildern“ gestellt werden. Beantworten soll sie jeder selber, aber das Team „Neue Wege“ unserer Pfarrei bietet Hilfen zur Antwort an. An jedem Dienstag der Fastenzeit steht eine Bitte des Gebets des Herrn – so wird das Vaterunser auch genannt, weil es von Jesus selber gebetet wurdeim Mittelpunkt.

altVon der Adventszeit, vor allem von der Weihnachtszeit kennen wir sie: die bildhaften Darstellungen dessen, wovon die Evangelien berichten. Eine „Weihnachtskrippe“ findet sich selbstverständlich in jeder Kirche.

Im vorigen Jahr haben die Krippenbauer von St. Peter und Paul zum ersten Mal versucht, auch die Evangelien der Fastenzeit in Bildern darzustellen; entsprechend der „Weihnachtskrippe“ wird daher meist von einer „Fastenkrippe“  gesprochen. Auch in diesem Jahr gibt es eine „Fastenkrippe“. Wer in den nächsten Wochen unsere Pfarrkirche besucht, findet dort, wo in der Adventszeit der Besuch des Engels Gabriel bei Maria, die Geburt Jesu und die Anbetung der Könige zu sehen war, bildhaft dargestellt, was die Evangelien der Fastensonntage verkünden - am 5. Fastensonntag das Evangelium Weizenkorn, das erst dann reiche Frucht bringt, wenn es in die Erde fällt und stirbt:

Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.

Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.

Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen!

Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet (Johannes 12,24-30).

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Am vergangenen Mittwoch platzte der Pfarrsaal von St. Peter und Paul aus allen Nähten.

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Die kfd-Gruppierungen der drei Innenstadtgemeinden hatten zum Frauenkarneval eingeladen. Im ausverkauften Saal wurden wieder wunderbare Darbietungen aus den eigenen Reihen gebracht. Das Programm begann mit einem musikalischen Beitrag von Kindern des St. Ursula Kindergartens. Pastor Schilling wurde begrüßt und er ließ es sich nicht nehmen die Besucherinnen spontan mit einem Auftritt zu erfreuen. Die Kleiderfrage ob „mit Hut – oder ohne Hut“ wurde diskutiert, das „Super-Model in XXXL“ stellte sich vor, eine Verwechslungsgeschichte pikanter Art wurde präsentiert. Den jecken Frauen wurde deutlich gemacht, wie gläsern wir mit unserer Identifikationsnummer sein könnten und wie viel Spaß der Job bei „ALDI“ an der Kasse macht. Wohin „Sparmaßnahmen im Altenheim“ führen können, wurde ebenfalls auf die Bühne gebracht. Musikalische Beiträge waren bunt mit diesen Vorträgen gemischt. Als kleine Andeutung, auf die unter Pfarrer Schilling eingetretene höhere Verbrauchsmenge von Weihrauch, gab es das Lied „Aber bitte mit Weihrauch“. „Helene Fischer“ sang „Atemlos“ mit ein paar Fußballweltmeistern und ein Tanz der Damen aus dem „Altenheim-Sketch“ rundeten das Programm ab. Vom Ratinger Prinzenpaar kam Heiner I. allein mit seinem Gefolge, da seine Prinzessin Ingrid III. wegen Krankheit ausfiel. Das Kinderprinzenpaar beehrte die Damen ebenfalls mit Ihrem Auftritt. Fest zum Programm gehörte auch eine Darbietung des Ratinger Kindertanzpaares, bei dem doch Einige Sorgen um die Kuppeln über der Bühne hatten. Heinz Hülshoff schaffte es auch noch und brachte den Saal zum Schluss noch einmal richtig zum Kochen. Der Nachmittag geriet etwas länger, denn erst um 19 Uhr war das Programm zu Ende. Aber dann gingen alle fröhlich und aufgetankt für die kommenden Tage nach Hause und waren einhellig der Meinung: „Das war wieder richtig schön!“ | Christina Schuppan

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