Gemeindefest Sa 2117Am 10. und 11. September feierten die Gemeinde St. Jacobus d. Ä. und die Gemeinde der Christuskirche wieder ihr ökumenisches Gemeindefest.

Am Samstagabend standen Musikdarbietungen Homberger Gruppen und Solisten im Vordergrund, bestens organisiert und moderiert von Wilfried Mach. Auch wenn die Atmosphäre auf dem Dorfplatz sicher schöner gewesen wäre – das Wetter verlangte, in den Jacobussaal auszuweichen. Aber auch hier war es ein Vergnügen, den Musikern und ihren verschiedenen Musikstilen zuzuhören.

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdient um 11.00 Uhr – leider in zeitlicher Konkurrenz zum dem Gottesdienst zum Reformationsgedächtnis auf dem Ratinger Marktplatz, so dass der eine oder die andere es vorzogen, „unten“ den Gottesdienst zu besuchen

Der Nachmittag war wieder bunt: Würstchen und Steak mundeten ebenso wie knackiger Salat, später auch Kuchen und Waffeln. Hüpfen konnten die Kinder, dem Kasperle und dem Zauberer zuschauen, liebevoll gestaltet Tonarbeiten des Werkkreises gab es zu kaufen ebenso wie fair gehandelte Waren und Bücher. Ein großartiges Finale bescherte die serbische Tanzgruppe, die regelmäßig im Luthersaal ihre Proben abhält.

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jac 5 Fronleichnam Kluge 2017 5332Fast so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche ist es, dass am Fronleichnamstag unsere Kirche mit einem wunderbaren Blumenteppich und einem Motivbild geschmückt ist. In diesem Jahr sollte die Einheit unserer vier Gemeinden dargestellt werden – vier Gemeinden, die durch das Brot de Eucharistie miteinander verbunden sind.

Da unsere Kirche am in diesen Monaten „Hüterin“ des „Zahnrads“ unserer Pfarrei war (Mehr darüber hier!), konnten die vier Zahnräder der vier Gemeinden in die Blumenkomposition integriert werden – in Verbindung mit den vier Farben, die auch die Altäre kennzeichnen, gab es ein großartiges Gesamtbild. Hiltrud Köster, Denise Kluge, Christine Kluge, Inge Langenberg und Monika Dietz waren es, die sich um den Blumenteppich verdient gemacht haben, Frau Maurer hat das Brot gebacken.

Nach der Messe führte der Prozessionsweg von der Kirche zur Kindertagesstätte, dann zum Haus Wichern, zum Parkplatz vor dem Einkaufszentrum Nord und abschließend zu Otto Uhlen.

Das Foto und weitere Bilder, die Sie in einer Galerie finden, machte Christine Kluge.

 

jac flurprozession 0805„Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es. Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag. Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie... Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen...Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag“ (Gen 1*): Mit dieser Lesung begann die diesjährige Flurprozession – und damit war auch deren Thema angesprochen: Die Achtung vor der Schöpfung, die Ehrfurcht vor dem, was uns von Gott übergeben ist.

Nach der Eröffnung auf dem Dorfplatz führte der Weg über drei weitere Stationen zum Hof Weyergraf, wo bereits alles zum Gottesdienst vorbereitet war. Bereits an den vier Stationen hatten die Teilnehmer durch Besprengen mit geweihtem Wasser die Fülle des Segens erhalten; jetzt waren es vier Priester, die gemeinsam mit der Gemeinde die Messe feierten. Segensreich war aber nicht zuletzt das, was die vielen Helfer vorbereitet hatten: Frisches Weißbrot und knackiges Graubrot, Flensburger Bier und Wein von der Nahe.

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