jac 5 Fronleichnam Kluge 2017 5332Fast so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche ist es, dass am Fronleichnamstag unsere Kirche mit einem wunderbaren Blumenteppich und einem Motivbild geschmückt ist. In diesem Jahr sollte die Einheit unserer vier Gemeinden dargestellt werden – vier Gemeinden, die durch das Brot de Eucharistie miteinander verbunden sind.

Da unsere Kirche am in diesen Monaten „Hüterin“ des „Zahnrads“ unserer Pfarrei war (Mehr darüber hier!), konnten die vier Zahnräder der vier Gemeinden in die Blumenkomposition integriert werden – in Verbindung mit den vier Farben, die auch die Altäre kennzeichnen, gab es ein großartiges Gesamtbild. Hiltrud Köster, Denise Kluge, Christine Kluge, Inge Langenberg und Monika Dietz waren es, die sich um den Blumenteppich verdient gemacht haben, Frau Maurer hat das Brot gebacken.

Nach der Messe führte der Prozessionsweg von der Kirche zur Kindertagesstätte, dann zum Haus Wichern, zum Parkplatz vor dem Einkaufszentrum Nord und abschließend zu Otto Uhlen.

Das Foto und weitere Bilder, die Sie in einer Galerie finden, machte Christine Kluge.

 

jac flurprozession 0805„Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es. Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag. Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie... Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen...Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag“ (Gen 1*): Mit dieser Lesung begann die diesjährige Flurprozession – und damit war auch deren Thema angesprochen: Die Achtung vor der Schöpfung, die Ehrfurcht vor dem, was uns von Gott übergeben ist.

Nach der Eröffnung auf dem Dorfplatz führte der Weg über drei weitere Stationen zum Hof Weyergraf, wo bereits alles zum Gottesdienst vorbereitet war. Bereits an den vier Stationen hatten die Teilnehmer durch Besprengen mit geweihtem Wasser die Fülle des Segens erhalten; jetzt waren es vier Priester, die gemeinsam mit der Gemeinde die Messe feierten. Segensreich war aber nicht zuletzt das, was die vielen Helfer vorbereitet hatten: Frisches Weißbrot und knackiges Graubrot, Flensburger Bier und Wein von der Nahe.

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Palmsonntag 2017 in St. Jacobus: ein wunderbarer, sonniger Frühlingstag war es, an dem sich eine kaum übersehbare Schar von Frauen, Männern und Kindern aus beiden Homberger Gemeinden auf dem Dorfplatz versammelte. Einzig die Baustelle, die zur Reparatur des Turmdaches eingerichtet ist, störte ein wenig.
Benjamin und Blümchen, die beiden Esel von Gut Freitag, die seit vielen Jahren bei der Palmprozession eine „tragende Rolle“ übernehmen, waren eine lange Zeit vor Beginn der Palmweihe eingetroffen und mussten viele Streicheleinheiten über sich ergehen lassen...

Um elf Uhr erschienen dann Pfr. Füsgen, P. Tomasz mit vielen Ministranten, um das Evangelium vorzutragen und die Palmzweige zu segnen. Dann zogen alle los; Jesus – diesmal ein Mädchen mit Namen Hannah – ritt auf Blümchen, und Benjamin folgte. Der Prozessionsweg führte dann über die Dorfstraße zur Christuskirche. Hier trennte sich dann die Gruppe der Teilnehmer, ob wohl „immer im Glauben vereint“ (Pfr. Füsgen) in die, die den Gottesdienst in der Christuskirche feierten, und diejenigen, die ihren Weg zur Jacobuskirche fortsetzten.

Hier erwartete die Besucher eine besondere Überraschung: Mädchen und Jungen der Kita St. Jacobus hatten mit Katharina Ramrath ein Passionsspiel eingeübt. Zwei Mütter und Gemeindereferent Thomas Golbach sprachen die Texte; die Kinder spielten wortlos das nach – vom Einschlafen der Jünger an Ölberg bis hin zum Weg zum Kreuz. Die Kreuzigung selber wurde nicht dargestellt: es genügtten die zeichenhaften Andeutungen: Ein Holzkreuz, ein Hammer, ein großer Nagel und eine Kerze.

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