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Am 20. Januar 2018 trafen sich Pilgerfreunde zum 16. Mal zum Erfahrungsaustausch, Plaudern und Kaffeetrinken im Jacobus-Saal. Dieses Pilgertreffen ist mittlerweile traditionell das erste große Pilgertreffen der Sankt Jakobusbruderschaft Düsseldorf im Jahr. Vertreten war wieder der komplette Vorstand der Bruderschaft und auch die Leitung des Pilgerstammtisches Düsseldorf. (Nächster Pilgerhock ist am 19.01.2019.)

Wie in jedem Jahr bildeten Berichte mit Lichtbildern das Programm des Nachmittags: Manfred Hamm „Der Franken-Weg von Hof bis Bamberg“; Prof. Dr. Gerd Gellißen „Auf der Via Regia von Krakau bis Görlitz“; Ineke Werner „Via de la Plata“. Die Veranstaltung begann um 14:30 Uhr im Jacobus-Saal in Ratingen-Homberg.
Die Teilnehmer brachten Kuchen mit; alles Andere stellten die Homberger Pilgerfreunde bereit. Nach den Vorträgen gab es dann noch Schnittchen und Wein.

Nach einem interessanten und harmonischen Nachmittag machten sich die ca. 70 Teilnehmer auf den Heimweg oder besuchten noch die Vorabendmesse in der Jacobus-Kirche. | Text und Fotos: Heribert Hennemann

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jac Translatio 2017 008Im Jahr 1987 zog eine Gruppe von etwa dreißig Homberger Frauen und Männern von Grevenbroich-Neukirchen über Nievenheim, Zons, Benrath, Gerresheim nach Homberg. Sie durften von dort den Teil einer Reliquie abholen – ein Knochenstückchen des Apostels Jacobus. Seitdem feiert die Gemeinde St. Jacobus am 7. November das „Translatiofest“, das Fest der „Übertragung“. Aufbewahrt wird das Knochenstückchen seit 1990 in der Jacobuskirche in einem Reliquiar, das der Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim schuf.

In diesem Jahr jährte sie die „Translatio“ zum 30. Mal – ein Anlass, das Fest in besonderer Weise zu feiern. Es begann mit einem Tagespilgerweg auf Abschnitten des rheinischen Jacobusweges, vorbereitet von Heribert Hennemann. Bei der Rückkehr der Pilger nach Homberg erklang von Turm das Pilgerlied „Auf Jacobus langen Wegen“, endend mit dem Ruf „Ultreja“ – für die acht Glocken der Jacobuskirche gesetzt und gebeiert von Peter Peiffer. Weitere Beierklänge folgten, bis um 18.30 Uhr die Messe begann, die Pfarrer Dr. Gertz zusammen mit P. Tomasz und der Gemeinde feierte.

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Natürlich endete das Fest nicht mit dem Gottesdienst. Im Jacobussaal hatte Heidi Hennemann zusammen mit anderen Frauen die Tische gedeckt und den Saal geschmückt, Heribert Hennemann hatte für jeden eine Jakobsmuschel beschafft und beschriftet „Translatio 1987-2017“, Otto Uhlen hatte eine schmackhafte Kürbissuppe gekocht, Wilhelm Höffer den Wein gestiftet – nichts fehlte zum Gelingen des Festes.
Ein besonderes Erlebnis war abschließend das Video, das der Geschäftsführer der Düsseldorfer Jacobusbruderschaft, Heinrich Wipper, aus Filmaufnahmen der Translation 1987 zusammengestellt hatte: Pfr. Dr. Gertz zu sehen, wie er vor dreißig Jahren aussah, aber auch sich selber zusammen mit anderen Pilgern, das war ein besonderes Erlebnis.

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Manchmal wird gefragt, ob es denn wirklich ein Knochenstückchen des Apostels ist, was die Homberger Pilgergruppe 1987 stolz in unser Dorf trug. In der Tat weiß niemand, ob die Reliquie wirklich das Stück eines Knochens vom Apostel Jacobus ist. Vielleicht sollte man vorsichtiger sagen: es ist etwas, was seit Menschengedenken als Knochenstück des Apostels Jacobus verehrt worden war. Aber letztendlich ist das völlig unwichtig, denn was auch immer die Pilger nach Homberg trugen: es ist ein Symbol für die Urzeit des Christentums, für Jesus und seine Apostel; es steht für Jerusalem und Santiago di Compostela, es erinnert an Pilgerfahrten, die europäische Christen seit Jahrhunderten machen, es erzählt die Geschichte eines vom christlichen Glauben geprägten Europas. Homberg ist darin eingebunden. Wir gehören dazu. | Josef Pietron

Fot0s von Heribert Hennemann und Josef Pietron. Weitere Bilder können Sie in einer Bildergalerie sehen.

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Gemeindefest Sa 2117Am 10. und 11. September feierten die Gemeinde St. Jacobus d. Ä. und die Gemeinde der Christuskirche wieder ihr ökumenisches Gemeindefest.

Am Samstagabend standen Musikdarbietungen Homberger Gruppen und Solisten im Vordergrund, bestens organisiert und moderiert von Wilfried Mach. Auch wenn die Atmosphäre auf dem Dorfplatz sicher schöner gewesen wäre – das Wetter verlangte, in den Jacobussaal auszuweichen. Aber auch hier war es ein Vergnügen, den Musikern und ihren verschiedenen Musikstilen zuzuhören.

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdient um 11.00 Uhr – leider in zeitlicher Konkurrenz zum dem Gottesdienst zum Reformationsgedächtnis auf dem Ratinger Marktplatz, so dass der eine oder die andere es vorzogen, „unten“ den Gottesdienst zu besuchen

Der Nachmittag war wieder bunt: Würstchen und Steak mundeten ebenso wie knackiger Salat, später auch Kuchen und Waffeln. Hüpfen konnten die Kinder, dem Kasperle und dem Zauberer zuschauen, liebevoll gestaltet Tonarbeiten des Werkkreises gab es zu kaufen ebenso wie fair gehandelte Waren und Bücher. Ein großartiges Finale bescherte die serbische Tanzgruppe, die regelmäßig im Luthersaal ihre Proben abhält.

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