Nacht der Offenen Kirchen Logo

in St. Peter und Paul

am Freitag, 01. Oktober 2010

Nach dem Eröffnungsgottesdienst in unserer Pfarrkirche begann die erste Nacht der offenen Kirchen, die auf Initiative unserer evangelischen Mitchristen zustande gekommen ist.

Unsere Pfarrkirche war vom Kerzenschein hell erleuchtet und durch eine Kerzen-Lichterkette mit der evangelischen Stadtkirche verbunden. Zahlreiche Besucher fanden den Weg in beide Kirchen.

Konzert mit Gregor Linßen und AMINeben Mystagogischen Raumerfahrungen bei Kerzenschein, gab es ein Konzert zum Mitsingen mit Neuem Geistlichen Lied von und mit Gregor Linßen und AMI sowie zu später Stunde ein Ratinger Streichensemble unter der Leitung von Sabine Könner. Dazu gab es Gelegenheit zu Gesprächen bei Brot und Wein.

In der evangelischen Stadtkirche waren die Kirchenbänke zur Seite geräumt und ein Lichter-Labyrinth aufgebaut.

jac-kirchennacht_0715In Homberg waren die Kirche St. Jacobus und der Kirchhof in ein helles, warmes Licht getaucht. Nach einem ökumenischen Gottesdienst erklangen von den Türmen der kath. und der ev. Kirche im Wechsel gebeierte Melodien, bevor dann mehr als 40 Frauen, Männer und Kinder den Kirchturm besteigen wollten. Eine Kirchenführung, eine Bilderschau von unbekannten Kirchendetails und "Texte und Gesänge zur Nacht" standen danach auf dem Programm. Etwa 120 Besucherinnen und Besucher nahmen das Angebot der offenen Kirche in St. Jacobus wahr. Mehr - und auch viele Bilder - hier!  

Dritte Nacht der Sinne in St. Peter und Paul am 25. Juni 2010

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„Von Wüsten, Wassern und dem Himmel auf Erden“ war die dritte „Nacht der Sinne“ überschrieben. Immer noch bin ich voll von der Musik, den Bildern und den Texten, mit denen ich an jenem Abend beschenkt wurde. Aber wie kann ich dem, der nicht dabei war, einen kleinen Eindruck vermitteln von dem, was mich so angerührt hat? Ich versuche es einfach einmal.

Allererst sehe ich das Kirchenschiff vor mir, das leer geräumt und mit Sand bedeckt war. Der Pfad, durch den einmal Wasser fließen sollte, war trocken. Das Tageslicht verlor seine Kraft; die Kirche wurde in rotes Abendlicht getaucht. Die Kirche selber war zur Wüste geworden – entleert, trocken. Dann erklang leise, rau, fast zaghaft der Ton einer Wüstengeige, eines einfach gebauten Instruments, das von Tuaregs gespielt wird. Die Töne verklangen, und dann berichtete Rosemarie Baron, wie im Sand der Wüste sitzend, von ihren Erlebnissen bei den Tuaregs. Rosemarie Baron ist mehrmals im Jahr in der Wüste und lebt dort mit den Beduinen. In einfacher Sprache schilderte sie, wie sie dort die Stille erlebt, die Farben sieht, wie sich der Himmel mit all den Sternen zeigt und wie Menschen miteinander leben. Und wieder erklang die Wüstengeige.

Hinweis

Für Veröffentlichungen in den Pfarrnachrichten, auf dieser Internetseite und in der Presse ist der Sachausschuss für Kommunikation zuständig - erreichbar unter:
oeffentlichkeitsarbeit@st-peterundpaul.de

Termine in der Pfarrei