Dritte Nacht der Sinne in St. Peter und Paul am 25. Juni 2010

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„Von Wüsten, Wassern und dem Himmel auf Erden“ war die dritte „Nacht der Sinne“ überschrieben. Immer noch bin ich voll von der Musik, den Bildern und den Texten, mit denen ich an jenem Abend beschenkt wurde. Aber wie kann ich dem, der nicht dabei war, einen kleinen Eindruck vermitteln von dem, was mich so angerührt hat? Ich versuche es einfach einmal.

Allererst sehe ich das Kirchenschiff vor mir, das leer geräumt und mit Sand bedeckt war. Der Pfad, durch den einmal Wasser fließen sollte, war trocken. Das Tageslicht verlor seine Kraft; die Kirche wurde in rotes Abendlicht getaucht. Die Kirche selber war zur Wüste geworden – entleert, trocken. Dann erklang leise, rau, fast zaghaft der Ton einer Wüstengeige, eines einfach gebauten Instruments, das von Tuaregs gespielt wird. Die Töne verklangen, und dann berichtete Rosemarie Baron, wie im Sand der Wüste sitzend, von ihren Erlebnissen bei den Tuaregs. Rosemarie Baron ist mehrmals im Jahr in der Wüste und lebt dort mit den Beduinen. In einfacher Sprache schilderte sie, wie sie dort die Stille erlebt, die Farben sieht, wie sich der Himmel mit all den Sternen zeigt und wie Menschen miteinander leben. Und wieder erklang die Wüstengeige.

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