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Am 7. November 2016 feierte die Jacobus-Gemeinde in Ratingen-Homberg zum 29. Mal ihr Translatiofest. Es erinnert an die Übertragung einer Jacobus-Reliquie am 7. November 1987 von Grevenbroich-Neukirchen nach Homberg. Das eigentliche Namensfest des heiligen Jacobus d.Ä. fällt regelmäßig in die Sommerferien, sodass das Patrozinium mittlerweile am 7. November begangen wird.

Üblicherweise bestimmen drei Elemente den Tag: Eine Tagespilgertour, der Festgottesdienst und die anschließende Feier im Jacobus-Saal.

In diesem Jahr führte die Tagespilgertour von Essen-Steele nach Essen- Werden auf einem Teil eines neu erschlossenen rheinischen Jakobsweges. 12 Pilgerfreunde hatten sich auf den Weg gemacht, nicht nur Homberger, sondern auch auswärtige Gäste.

Mit einem Pilgersegen in der Kirche St. Laurentius in Essen-Steele vor dem Hochaltar nahm die Tagespilgertour ihren Anfang. Leider hatte Petrus an diesem Tag nur nass-kalte Witterung vorgesehen. Der Weg entlang der Ruhr und am Baldeneysee entlang hatte dennoch seinen Reiz. Unterwegs fand sich Zeit, auch in der dem hl. Ägidius geweihten Klusenkapelle mit ihrem Fenster der vierzehn Nothelfer und der Luziuskirche in Essen-Werden Station zu machen. Zum Abschluss besuchten wir natürlich auch die Basilika St. Ludgerus für unserere Schlussmeditation. Dort konnten wir auch den Ludgerusschrein bewundern.

Zeitig kehrte die Pilgergruppe nach Homberg zurück. Man konnte sich noch für die Festmesse frisch machen und das Beiern der Glocken erleben. Die Festmesse zelebrierte unser ehemaliger Pfarrer Dr. Kurt-Peter Gertz zusammen mit dem für Homberg zuständigen Pater Tomasz. Mit der anschließenden Feier im Jacobus-Saal, die fleißige Helferinnen und Helfer vorbereitet hatten, endete ein ereignisreicher und harmonischer Tag. Im nächsten Jahr steht das 30jährige Jubiläum an. | Heribert Hennemann

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jac Kiki Martin 7511„Wir laden herzlich ein: Am Sonntag, 06. November 2016, um 10.00 Uhr – Thema: St. Martin – Die Kinder sind eingeladen, ihre Laterne mitzubringen“: So hieß es auf den gelben Plakaten in den Schaukästen unserer Kirche. „Wir laden herzlich ein“: So fühlte auch ich mich angesprochen – auch wenn ich kein Kind im Vorschulalter vorweisen konnte und ging um 10.00 Uhr zur Kirche. Etwa zwölf Kinder hatten sich im Chorraum unserer Kirche versammelt; ihre Eltern saßen bei ihnen, ebenso Thomas Golbach, unser Gemeindereferent. Kleine Matten erleichterten das Sitzen auf dem Fußboden.

 

jac allerheiligen 7451Allerheiligen. Ein Fest der Hoffnung zu Beginn der dunklen Jahreszeit – eine Art Osterfest für Lebende und Tote am Ende des Kirchenjahres:

„Heute schauen wir deine heilige Stadt, unsere Heimat, das himmlische Jerusalem. Dort loben dich auf ewig die verherrlichten Glieder der Kirche, unsere Brüder und Schwestern, die schon zur Vollendung gelangt sind. Dorthin pilgern auch wir im Glauben, ermutigt durch ihre Fürsprache und ihr Beispiel und gehen freudig dem Ziel der Verheißung entgegen“: So heißt es in der Präfation, im „Vorwort“ zum Hochgebet der Eucharistiefeier.

So war die Messfeier am Nachmittag des Allerheiligenfestes ein Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen. Die Namen der Toten des letzten Jahres wurden verlesen, und für jeden zündeten die Ministranten ein Licht, das auf dem Altar brannte.
Anschließend zog die Gemeinde zum Friedhof, wo viele Angehörigen von Verstorbenen an der Gräber ihrer Toten bereits warteten. Pater Gregor beeilte sich, durch alle Reihen zu gehen und auch wirklich alle Gräber des Friedhofs segnen, auch dort, wo keine trauernden Angehörigen standen; vielleicht hätten manche, die am Grab ihrer Toten standen, gewünscht, dass er dort ein wenig länger verweilt hätte. | Josef Pietron

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