jac Kiki Martin 7511„Wir laden herzlich ein: Am Sonntag, 06. November 2016, um 10.00 Uhr – Thema: St. Martin – Die Kinder sind eingeladen, ihre Laterne mitzubringen“: So hieß es auf den gelben Plakaten in den Schaukästen unserer Kirche. „Wir laden herzlich ein“: So fühlte auch ich mich angesprochen – auch wenn ich kein Kind im Vorschulalter vorweisen konnte und ging um 10.00 Uhr zur Kirche. Etwa zwölf Kinder hatten sich im Chorraum unserer Kirche versammelt; ihre Eltern saßen bei ihnen, ebenso Thomas Golbach, unser Gemeindereferent. Kleine Matten erleichterten das Sitzen auf dem Fußboden.

 

jac allerheiligen 7451Allerheiligen. Ein Fest der Hoffnung zu Beginn der dunklen Jahreszeit – eine Art Osterfest für Lebende und Tote am Ende des Kirchenjahres:

„Heute schauen wir deine heilige Stadt, unsere Heimat, das himmlische Jerusalem. Dort loben dich auf ewig die verherrlichten Glieder der Kirche, unsere Brüder und Schwestern, die schon zur Vollendung gelangt sind. Dorthin pilgern auch wir im Glauben, ermutigt durch ihre Fürsprache und ihr Beispiel und gehen freudig dem Ziel der Verheißung entgegen“: So heißt es in der Präfation, im „Vorwort“ zum Hochgebet der Eucharistiefeier.

So war die Messfeier am Nachmittag des Allerheiligenfestes ein Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen. Die Namen der Toten des letzten Jahres wurden verlesen, und für jeden zündeten die Ministranten ein Licht, das auf dem Altar brannte.
Anschließend zog die Gemeinde zum Friedhof, wo viele Angehörigen von Verstorbenen an der Gräber ihrer Toten bereits warteten. Pater Gregor beeilte sich, durch alle Reihen zu gehen und auch wirklich alle Gräber des Friedhofs segnen, auch dort, wo keine trauernden Angehörigen standen; vielleicht hätten manche, die am Grab ihrer Toten standen, gewünscht, dass er dort ein wenig länger verweilt hätte. | Josef Pietron

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jac gemeindefest 6448Größer konnten die Gegensätze kaum sein, als die katholische und evangelische Gemeinde in Homberg in diesem Jahr am 3. und am 4. September in ökumenisches Gemeindest feierten. Der Samstagabend auf dem Dorfplatz unterhalb der Jacobus-Kirche – trocken, warm, sommerlich – und dann der Sonntag rund um die Christuskirche und ums Haus Wichern – eher kühl und mit viel Regen. Doch all das änderte nichts an der Freude am gemeinsamem Feiern, am Wissen der Verbundenheit, an der Erfahrung des gemeinsamen Betens.

Wie bereits in den Vorjahren war der Samstag der Abend der Homberger Musiker; Wilfried Mach hatte ihn organisiert. Er begann damit, dass die vier Homberger Beiersleute – Peter Peiffer, Michaela Oelmann, Wolfgang Kieninger und Josef Pietron – „Glocken spielten“ – diesmal aber nicht persönlich unsichtbar von der Höhe der Kirchtürme aus, sondern an dem Übungsgerät, das Peter Peiffer gebaut hatte: sechs Glocken, gestimmt wie jene im Turm, aufgehängt an einer Art Glockenstuhl, waren das Instrument, auf dem Lieder erklangen wie Scarborough Fair oder „Hilf, Herr meines Lebens“.

jac gemeindefest 6499Weitere Musikgruppen folgten – jetzt mit durchaus anderer Musikfarbe: Die Gruppe Sixpack, das Blues Trio, Late Vintage, M & W sowie BRUNO. Je dunkler es wurde, umso besser, um so „intimer“ wurde die Stimmung, bis schließlich aus Lärmschutzgründen das Musizieren ein Ende finden musste. Besonders beeindruckt waren die Kinder, die Peter Kohl als Polizisten von Kindergarten und Schule kannte und ihn hier als Rockmusiker erleben durften...

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