Zum dritten Mal haben am Abend des 13. Oktobers christliche Kirchen und Gemeinden ihre Türen geöffnet.
die stimmungsvoll illuminierte KircheDen gut besuchten ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in St. Peter und Paul stellten Pfarrer Martin Letschert und Gemeindereferent Ralf Gassen unter das Thema „Nacht“. Die Verbindung der beiden Innenstadtkirchen wurde durch die Lichterkette noch einmal deutlich gemacht. Eine wunderschön beleuchtete und weihrauchgefüllte Kirche, die Ausstellung unserer Krippenbauer, viele offene Türen, das Wechselspiel aus berührender Musik und lebensnahen Texten, ein biblisches Buffet und die abschließende Taize-Andacht gaben viel Raum für das Entdecken der Kirche und unseres Glaubens. Weitere Bilder finden sie hier.

Bei strahlendem Sonnenschein pilgerten am Samstag erstmals Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann und Ratinger Pfarrei St. Peter und Paul gemeinsam auf dem Jakobsweg rund um St. Jacobus der Ältere in Ratingen-Homberg. An dem Begegnungsprojekt hatten Bewohner, Angehörige sowie Interessierte der Lebenshilfe und Gemeindemitglieder teilgenommen.

1709 Jac Pilgern1Unter dem Motto „WEGE ENTDECKEN – GEMEINSAM Pilgern auf dem Jakobsweg“ kamen knapp 100 Teilnehmer zur ersten gemeinsamen Pilgerveranstaltung von Lebenshilfe und Ratinger Pfarrei St. Peter und Paul zusammen. „Pilgern ist stellvertretend für das Leben zu sehen: Da gibt es schöne Abschnitte, aber auch Durststrecken, die es zu bewältigen gilt“, erklärte Gemeindereferent Ralf Gassen im Eröffnungsgottesdienst in der Kirche St. Jacobus. Mit diesen Gedanken und einem gemeinsamen Erkennungszeichen – einer Jakobsmuschel um den Hals, dem Symbol des Jakobswegs – machte sich die Gruppe auf den Weg. Die Muschelketten hatte Pilgerexperte Heribert Hennemann von der Pilgerbrüderschaft aus Ratingen-Homberg extra für die Veranstaltung gebastelt.

 

Reformationsgottesdienst 2283Nichts hätte besser sein können, gar nichts. Es war ein Gottesdienst, der begreifen ließ, was Reformation bedeutete, zeigte, wie Christen in verschiedenen Kirchen heute gemeinsam leben können, und der zu allem Überfluss noch Spaß machte. Was konnte man sich mehr wünschen?

Pfr. Dr. Brinkmann und Kreisdechant Schilling konnten viele hundert Menschen begrüßen, die sich bei wunderbarem Wetter gegen elf auf dem Ratinger Markplatz eingefunden hatten, „eingeladen zum Fest des Glaubens“ , entsprechend dem ersten Lied.

Reformationsgottesdienst 2235Und dann standen da zwei junge Frauen, 21 und 22 Jahre alt (das verrieten sie): Christina Wasse und Carolin Zündorf. Sie begannen, sich ebenso freundlich wie eindeutig und klar, alles vorzuwerfen was katholische Christen gegen evangelische Christen und evangelische Christen gegen katholischer Christen sagen können – dass die einen die größere Kirche haben und damit angeben, die andern die schönere, dass die evangelischen Jugendlichen sich nur der Geschenke wegen konfirmieren ließen, dass Luther ein Antisemit gewesen sei, dass niemand drei Gottesdienste an einem Tag aushalten könne, wenn man nicht stoned sei, am Abend vorher gründlich gefeiert und die Nacht mit einem Freund verbracht hatte – was die Katholiken ja nun mal nicht erlaubt sei – und ihn zur Kirche mitnähme... Schließlich einigten sie sich darauf, dass Papst Franziskus ein ganz cooler Typ sei – aber Martin Luther ebenso.

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