alt„Glaubst du nur, oder zweifelst du auch?“: Das war die Überschrift über eine Reihe von Glaubensabenden, zu der das Team „Neue Wege gehen“ eingeladen hatte. „Wohnt Gott in der Kirche?“, war das Thema am ersten Abend, „Warum lässt Gott das zu?“ das des zweiten.

Wer am dritten Abend, am 25. März, die Kirche betrat, erblickte ein dickes Seil, das sich von der Taufkapelle bis zum Altar erstreckte. Umgeben war es von Kerzen: So entstand ein Lichtweg, der von hinten nach vorn lief und sich dortviele entdeckten es erst in der Pause – in einem Labyrinth fortsetzte. „Lässt Gott sich beweisen?“, war die Frage des dritten Abends am 25. März – und mit einer Frage begann es auch: Frau Schneider saß bei Günter Jauch. „Wer oder was ist Gott?“ war die Frage, welche, richtig beantwortet, der Kandidatin eine Million Euro bringe könnte. Eine Quelle? Eine Illusion? Ein Richter? Ein Hirte? Die Kandidatin wusste es nichtfragte das Publikum, doch auch hier stellte sich das Bild nicht einheitlich dar. So verzichtete sie und begnügte sich mit dem Gewinn, der ihr bereits sicher war.

 

altAm Sonntag, dem 16. März, war uns sicher nicht das beste Wetter beschertschließlich waren wir in den letzten Wochen reichlich von der Sonne und den fast schon vorsommerlichen Temperaturen verwöhnt wordenaber trotzdem waren am Nachmittag viele Menschen unterwegs, und die meisten davon zog es in die Kirche St. Peter und Paul. Dort war gegen 15.40 Uhr kaum noch ein Sitzplatz zu finden, und so reihten sich die Menschen stehend in die Seitengänge und unter der Orgelbühne ein. Es war so voll wie an hohen Feiertagen, und das hatte seinen Grund: Die Kirchengemeinde St. Peter und Paul konnte ihren neuen Pfarrer Daniel Schilling begrüßen.

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Zwar hatte Petrus am Abend des 14. Februar viel Regen und Wind nach Ratingen geschickt, aber trotzdem fanden sich um 19.00 Uhr viele  in St. Peter und Paul ein, um am Valentinstag den Gottesdienst "Ein Segen für die Liebe" zu besuchen.

Dieser Abend war nicht nur für Paare gedacht, sondern auch für diejenigen, die in besinnlicher Atmosphäre an jemanden und die damit verbundene Liebe denken wollten. Ein in warmes Licht gehüllter Kirchenraum, schöne, besinnliche Texte, gemeinsame Lieder und Musik von Gitarre und Geige boten den Rahmen für gemeinsame oder persönliche Gedanken und Erinnerungen.

Verschiedene Stationen in der Kirche boten die Möglichkeit,  sich mit dem Thema Liebe mit seinen positiven aber durchaus auch kritischen Seiten auseinander zu setzen. Zum Abschluss teilte Pater Darius den Segen für die Liebe aus, für Paare und für Einzelne. Ein Glas Sekt und Gespräche unter dem Kirchturm schlossen den Abend ab.

Marco Dadomo Fotos: R. Theißen

Termine in der Pfarrei

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