2012 PP ViCo GottdieWeltzu MK 1, 14-20
Was bedeutet es für mich, "umzukehren" und zu "glauben"? Welche Netze könnte ich liegen lassen, um IHM nachzufolgen?
Diesen und anderen spannenden Fragen sind wir zum zweiten Mal per Videobegegnung nachgegangen.
Mitchristen und -christinnen, denen man sonst vielleicht nicht begegnet wäre, öffneten sich füreinander um gemeinsam zu überlegen, was dieser Bibeltext für uns heute bedeutet.
Wir freuen uns jetzt schon auf weiteren Austausch - immer am 3. Sonntag im Monat, das nächste Mal am 21. Februar 2021!

Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Ihr PGR

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Am 7. Juni war es dann endlich soweit. Nach langen Jahren des Studiums und der inneren Prüfung, ob dies wirklich der richtige Weg sein würde, wurden im Hohen Dom zu Köln vier Männer auf ihrem Weg zum Priestertum zu Diakonen geweiht. Unter Ihnen Imanuel Renz, der in unserer Pfarrei sein Praktikum absolviert und für drei Jahre in unserer Pfarrei und im Pastoralteam mitarbeitet. Bis zu seiner Diakonenweihe hatte er den Status eines Praktikanten und nun ist er wie Georg Wolkersdorfer, der aus unserer Gemeinde St. Jacobus in Homberg stammt, Diakon. Imanuel Renz stammt aus München und so wie St. Peter und Paul in Ratingen seine Einsatzgemeinde ist, so ist Georg Wolkersdorfer in Köln-Lövenich tätig.

Mit der Diakonenweihe sind die neuen Diakone nun beauftragt, das Wort Gottes, das Evangelium zu verkünden und zu predigen. Darüber hinaus werden sie Kinder taufen, Trauungen halten und Beerdigungen übernehmen.

Während der Weiheliturgie im Kölner Dom streckten sich die jungen Männer als Zeichen ihrer Hingabe vor dem Altar aus. Sodann versprachen sie dem Bischof Ehrfurcht und Gehorsam. Bei der Diakonenweihe versprechen die Weihekandidaten auch die ehelose Lebensform. Dieses Versprechen wird im kommenden Jahr, wenn sie dann zu Priestern geweiht werden, gar nicht mehr abgegeben, sondern vorausgesetzt. So setzen sie mit der Bereitschaft, die Diakonenweihe zu empfangen, ein existentielles Zeichen, für Gott und die Menschen zu leben; den ihnen anvertrauten Gemeindemitgliedern als Seelsorger zur Verfügung zu stehen.

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2006 diakonenweihe 32006 diakonenweihe 4Nach dem Ablegen der Versprechen wird die Diakonenweihe durch Handauflegung und Gebet gespendet.

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Nach der eigentlichen Weihe wird den neu geweihten Diakonen die Dalmatik und die Stola angelegt. Als Heimatpastor von Georg Wolkersdorfer hatte ich die Ehre, ihm die diakonalen Gewänder anzulegen. So ging eine beeindruckende Feier zu Ende und ich musste viel an meine Diakonenweihe, die ich am 26. Mai 2002 in St. Marien in Neuss empfangen habe, denken. 18 Jahre sind seitdem vergangen und die ersten Kinder, die ich damals getauft habe, sind nun erwachsen. Unglaublich, wie die Zeit vergeht! Ich habe diesen Schritt nie bereut, sondern verdanke meinem geistlichen Weg so viel Gutes, so viele Menschen, die ich kennenlernen durfte. Ich wünsche unseren neugeweihten Diakonen, dass sie bei allen Schwierigkeiten, die es wie auf jedem anderen Lebensweg genauso gibt, ebenso froh und dankbar in einigen Jahren zurückschauen dürfen, wie ich es „Gott sei Dank!“ kann.

Ich wünsche Euch im Namen unserer Pfarrei St. Peter und Paul alles, alles Liebe, Gottes Segen und ein schönes diakonales Jahr auf dem Weg hin zu Eurer Priesterweihe.

Wir beten für Euch und sind Euch dankbar, dass Ihr Euer Leben in den Dienst Gottes und seiner Menschen gestellt habt.

Pastor Daniel Schilling

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Weihbischof Schwaderlapp und die neu geweihten Diakone

in der Sakristei des Kölner Domes

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Fotos: EBK Köln / Schoon

Liebe Schwestern und Brüder,

nach dem Weggang der Franziskaner in Neviges haben wir zum 1. Januar 2020 als Seelsorger an St. Peter und Paul zusätzlich zu unseren Aufgaben hier bei Ihnen den Dienst der Seelsorge in der Pfarrei und der Wallfahrt in Neviges übernommen. Heute gilt mein ganz besonderer Dank dem Pastoralteam, das sich mit viel Liebe und Engagement in der Vergangenheit hier wie dort eingebracht hat.

Aber auch Ihnen als Gemeinde hier in Ratingen gilt mein Dank, dass Sie aus eucharistischer Solidarität heraus mitgetragen haben, dass wir hier zugunsten der Nevigeser Schwestern und Brüder auf liebgewordene Gottesdienstzeiten verzichtet haben. Ich weiß, dass das für viele von Ihnen nicht einfach war und so freue ich mich, dass ich Ihnen heute mitteilen kann, dass für Neviges eine Priestergemeinschaft gefunden wurde, die dort ab dem 1. September ihren Dienst aufnehmen wird. Es werden dort drei Priester der Gemeinschaft St. Martin ihren Dienst aufnehmen. Für Informationen zur Gemeinschaft hier klicken.

Im ersten Monat, also bis Ende September, werden wir der neuen Gemeinschaft noch zur Seite stehen, bevor sie dann am 27.9. durch mich als Kreisdechanten feierlich in ihr Amt eingeführt werden. Das bedeutet für uns, dass wir ab Oktober wieder mit einem erweiterten Gottesdienstplan für Ratingen zur Verfügung stehen werden. Wie dieser Gottesdienstplan genau aussehen wird, werden wir im Pastoralteam und im Pfarrgemeinderat besprechen. Es wird hier keinen einfachen Automatismus geben, sodass wir einfach zum Gottesdienstplan zurückkommen, den wir noch im Jahr 2019 hatten. Es gilt, sich genau zu überlegen, was wir aus der Zeit der letzten Monate gelernt haben. Auch hat der Erzbischof in seinem letzten Fastenhirtenbrief bereits deutlich gemacht, dass es im Erzbistum Köln bis zum Jahr 2030 einschneidende Veränderungen geben wird. Es soll deutlich größere Pfarreien geben, als dies bis dato der Fall ist. Was das für uns hier in Ratingen konkret bedeutet, weiß ich noch nicht. Im Herbst dieses Jahres soll das Zielbild des pastoralen Zukunftsweges vorgestellt werden. Ob dies allerdings tatsächlich trotz der Corona-Pandemie der Fall sein wird, ist in meinen Augen auch noch nicht klar.


Liebe Schwestern und Brüder,

Sie merken schon, dass bei allen positiven Entwicklungen für Neviges dennoch viele Fragen offenbleiben. „Ich glaube an Gott...“, so sprechen wir gemeinsam in jeder Heiligen Messe und ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Glauben mit Ihnen teilen darf. Vertrauen wir auf den, an den wir glauben und gehen wir mutig unseren gemeinschaftlichen Weg weiter. Wir leben in und durch seinen Geist. Seien wir geistreich!

Nochmals lieben Dank, dass Sie die Vergangenheit und Einschränkungen, mit denen wir alle leben mussten, so mitgetragen haben. Sobald wir in Bezug auf die Gottesdienstordnung Klarheit haben, werde ich mich wieder an Sie wenden.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben von Herzen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest und grüße Sie alle sehr herzlich

Ihr
Pastor Daniel Schilling

Osterjubel kann nicht hinter verschlossenen Türen bleiben! Wie biblisch belegt, bahnt sich dann der Heilige Geist seinen Weg und öffnet Türen, tröstet und ermutigt die verängstigten Herzen.
So haben wir am Ostersonntag in der Frühe die Portale von St. Peter und Paul weit aufgerissen. Um 9 Uhr versammelten sich dann vor dem Kantorenhaus 5 treue und robuste Sänger aus der Schola juvenalis mit Christian Siegert an der Spitze sowie unser Altus Jan Kullmann, der eigentlich Johann Sebastian Bachs Osterkantate „Christ lag in Todesbanden“ im Hochamt hätte singen sollen… Frank Düppenbecker und sein Sohn Jan kamen als Trompeter dazu.

Nach einer kurzen Ansingprobe, die schon die Nachbarschaft österlich erfreute, ging es dann auf den Dachstuhl über dem gotischen Gewölbe von St. Peter und Paul und für die Sänger noch eine Etage weiter in die Osttürme aus dem 11. Jahrhundert, um von dort nach dem Festgeläute die Ostersequenz „Victimae paschali“ zu singen.
Die Auflagen der Arbeitssicherheit haben wir - natürlich nur ausnahmsweise! - dem österlichen Verkündigungsauftrag untergeordnet, die Infektionsschutzbestimmungen jedoch streng eingehalten…

Das österliche Halleluja ist meist ein Refrain oder steht als lobpreisender Abschluss der Gesänge, die immer auch das Leiden und den Tod thematisieren: Mors et vita duello.
So konnten wir die Osterbotschaft in Corona-Zeiten über die Dächer der Stadt tragen. Menschen kamen spontan aus allen Straßen Richtung Markt und Kirchplatz und schlossen sich dem Ostersingen an, das vor dem Portal - immer gemäß der geltenden Abstandregeln - seinen Abschluss. Nähe und Osterjubel in Zeiten der Distanz.

Dank Christian Siegert, der das Bildmaterial aus diversen Handykameras zusammenschnitten und mit Klang unterlegt hat, können wir alle in der Osteroktav und darüber hinaus an diesem besonderen Ostersingen aus den Türmen und vor dem Portal von St. Peter und Paul teilhaben!

Sie finden das Video auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=lH4lG0KA9cs
Ansgar Wallenhorst

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