altLiebe Gemeindemitglieder von St. Peter und Paul,
zum 18. Oktober hat mich unser Erzbischof Rainer Kardinal Woelki zum neuen Kreisdechanten für das Kreisdekanat Mettmann ernannt. Von Herzen danke ich unserem Erzbischof für sein mir damit entgegengebrachtes Vertrauen. Mit dieser Anfrage hatte ich wirklich in keinerlei Hinsicht gerechnet. Gerade vor dem Hintergrund, dass ich erst seit eineinhalb Jahren Ihr Pastor und damit einer der jüngsten leitenden Pfarrer bin. Nach einer gewissen Bedenkzeit habe ich dem Kardinal mit folgenden Worten zugesagt:
"Ich habe mir immer eine Kirche gewünscht, die sich bewegt, einen Papst, der bewegt und einen Erzbischof, der bewegen will. Nun ist alles gegeben. Wenn Du mich nun bittest, im Amt als Kreisdechant mitzubewegen und auch, wenn ich mit Deiner Anfrage zuerst meine Probleme hatte, möchte ich Dir heute mein "Ja" zukommen lassen."

In der Zwischenzeit wurden Verantwortliche, Gremien, Dechanten und der Kreiskatholikenrat befragt. Das Zutrauen der Befragten ermutigt mich zu versuchen, dieser Aufgabe und Verantwortung gerecht zu werden.
Ich bin froh darüber, dass mir das Kreisdekanat durch meine frühere Aufgabe als Kreisjugendseelsorger nicht unbekannt ist und ich einige Akteure bereits kenne. Wenn auch das Wiedersehen mit anderen Aufgaben verbunden ist, freue ich mich darauf, was wir gemeinsam entwickeln und gestalten können.

Liebe Schwestern und Brüder,
ich hätte nicht zugesagt, wenn ich nicht Ihr Pastor in der Pfarrei Peter und Paul hätte bleiben können. Wir sind nun schon seit einiger Zeit gemeinsam unterwegs und mit Ihnen möchte ich auch in Zukunft den Weg weitergehen. Was an zusätzlichen Aufgaben auf mich zukommt, kann ich bis dato zum Teil nur erahnen. Mit Sicherheit werde ich einiges an Arbeitspotenzial auch in die zusätzliche neue Arbeit fließen lassen müssen. Was das für meine Arbeit als Ihr Pastor bedeutet, kann ich noch nicht sagen, ich bin mir aber sicher, dass wir alle mit unseren Möglichkeiten anpacken werden, um den vor uns liegenden Herausforderungen gerecht zu werden.

Zurzeit bin ich mit einem Teil unserer Messdienergemeinschaft in Rom und stand heute auf dem Petersplatz zwischen den beiden Aposteln Petrus und Paulus. Als der Kardinal mich vor ein paar Wochen anrief und fragte, ob ich bereit sei, dieses Amt zu übernehmen und ich unmittelbar sagte, dass ich das doch gar nicht könne, lachte er. Zunächst verwundert, dachte ich später, dass es ihm mit Sicherheit auch so ergangen ist, als er gefragt wurde, diverse Ämter in der Kirche zu übernehmen. Wer kann schon Apostel, Vater, Mutter, Priester, Erzbischof oder eben Kreisdechant sein. In all dies muss man hineinwachsen und vertrauen, dass man letztlich von IHM begleitet und befähigt wird.

Noch steht kein Datum für meine Einführung als Kreisdechant fest. Sobald ich etwas höre, werde ich Sie informieren.

So sende ich Ihnen heute allen einen lieben Gruß und bitte Sie um Ihr Gebet, auf dass ich in all dem Neuen ein priesterlicher Seelsorger bleiben werde.
Hier in Rom habe ich an den vergangenen Tagen schon häufig an Sie und unsere schöne Pfarrei gedacht. Mögen junge und alte Menschen bei uns Halt und Freude am Leben aus dem Glauben heraus finden.
Ihnen allen ein großes Dankeschön für all Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für die gute Sache.

Alles Liebe und Gottes Segen
Ihr
Pastor Daniel Schilling +

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Am Pfingstfest feierte Pastor Schilling die heilige Messe in St. Peter und Paul und in St. Jacobus. Dass er nach dem Schlusssegen noch einmal zum Ambo ging, war auffallend; mehr noch wunderten sich die Gottesdienstbesucher über das, was er ankündigte:

"Ich muss Ihnen noch einen Stellenausschreibung für neue Mitarbeiter zur Kenntnis geben", sagte er sinngemäß. Und dann las er einen Text vor, den auch die kennen sollten, die nicht dabei waren, als Pastor Schilling die Anforderungen an den künftigen Mitarbeiter und die Leistungen des Arbeitgebers beschrieb. Lesen Sie hier!

alt„Die Sternsinger kommen!“ hieß es vom 02.-11.01.2015 in unserer Pfarrgemeinde. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B*15“ brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

Dabei konnten sie in diesem Jahr sagenhafte 36.470,25 Euro für Not leidende Kinder auf den Philippinen sowie in Kenia und Peru sammeln.

Bild: (c) Pfarrbriefservice / (c) Kindermissionswerk "Die Sternsinger"

altLiebe Schwestern und Brüder,

zum ersten Mal darf ich zusammen mit Ihnen in unserer Pfarrei Peter und Paul das Weihnachtsfest feiern. Seit Mitte März bin ich nun bei Ihnen als Pastor tätig, und so möchte ich mit meinem Weihnachtsbrief ein wenig innere Rückschau auf meine ersten Monate in unserer Pfarrei halten.

Als ich im letzten Jahr erfuhr, dass ich der neue Pastor von Peter und Paul sein werde, überkam mich Freude, Dankbarkeit und auch ein wenig Angst. Werde ich den vielen unterschiedlichen Menschen in ihren verschiedensten Lebenssituationen gerecht werden? Werde ich genügend Kraft haben, um auf der einen Seite viel zu geben und auf der anderen Seite das Ein oder Andere einstecken zu können? Nicht selten hatte ich in den letzten Monaten den Eindruck, dieser Anforderung nicht gerecht zu werden. Manches blieb liegen, nicht alles konnte getan werden. Hier und da habe ich vielleicht schon den Ein oder Anderen enttäuscht, was mir leid tut, und manchmal vielleicht dennoch auch wichtig ist. Anderes wiederum ist mir dann vielleicht doch auch gelungen.

Doch warum habe ich „Ja“ zu dieser Aufgabe gesagt? Weil mir klar war, dass ich weder alleine, noch als perfekte Person nach Ratingen kommen werde. In meiner Jugend spürte ich immer mehr, dass die Welt ohne Gott nicht aufgeht, dass mein Leben ohne ihn keinen Sinn macht, dass ich mich ohne seinen Zuspruch selber nicht annehmen konnte, vielmehr noch, dass er an mich glaubt. Deshalb wollte ich Priester und Seelsorger werden. Diese Erfahrungen wollte ich mit anderen teilen, diese Hoffnung als Suchender und Hörender in das Leben der Menschen hineinsprechen. Das ist immer noch und immer mehr meine Triebfeder.

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Am Freitag, 27. Juni, wurde Diakon Torsten Hohmann mit sechs weiteren Weihekandidaten im Kölner Dom von Weihbischof Manfred Melzer durch Handauflegung zum Priester geweiht. Am Sonntag, 29. Juni, um 10.30 Uhr feierte der Neupriester in seiner Heimatpfarrei St. Suitbertus seine erste Heilige Messe nach der Weihe, seine „Primizmesse“. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Gospelchor und Instrumentalsolisten unter Leitung von Wolfgang Siegert gestaltet. Auch die Gemeinde sang kräftig mit.

In St. Suitbertus ist Torsten Hohmann – Jg. 1967 – aufgewachsen, hier war er Messdiener, Jugendgruppenleiter, Lektor und Mitglied im Pfarrgemeinderat. Zahlreiche Gläubige aus seiner Heimatgemeinde, aber auch aus den anderen Gemeinden der Pfarrei und aus den Gemeinden, in denen er als Diakon wirkte, nahmen an dem festlichen Gottesdienst teil. Mit ihm feierten Pastor Daniel Schilling, Pater Darius, Pfarrer Alfons Demand, der auch die Festpredigt hielt, ein befreundeter Pater aus Flühli und weitere Priester und Diakone gemeinsam den Festgottesdienst.

Termine in der Pfarrei

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Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul
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